Ein Paket von dem einige Kärntner Familien 160 Monate leben müssen

Causa Grasser: Schützt Unwissenheit künftig die Bevölkerung vorm Finanzamt?

Klagenfurt (SP-KTN) – Wenn ein einfacher österreichischer Staatsbürger ein Formular beim Finanzamt nicht ordnungsgemäß ausfüllt, bekommt er es postwendend retour. "Hätten Sie sich halt besser informiert", erfolgt manchmal als Auskunft auf Nachfrage. Beim Finanzminister selbst ist das offenbar anders, zumindest drängt sich dieser Verdacht nach dem vergessenen Aktienpaket Grassers auf, kritisiert die SJG Kärnten.

"Diese Regierung agiert abgehoben und weltfremd. Bartenstein will trotz hohen Einkommens, Schuhrabatte, Gehrer will uns jungen Menschen die Partys verbieten und Grasser lässt sich eine Homepage basteln, muss nicht zum Bundesheer und vergisst ganz einfach, dem Unvereinbarkeitsausschuss ein Aktienpaket von 130.000 Euro zu melden. Wenn man bedenkt, dass einige Kärntner Familien, die aktuell mit rund 800 Euro Haushaltseinkommen auskommen müssen, damit rund 160 Monate (eund 13 Jahre) leben könnten, doch eine Kleinigkeit, oder?", kritisiert der Vorsitzende der SJG-Kärnten, Markus Brandstätter scharf und forderte die Bundesregierung auf, in Sachen Grasser-Black-Mania endlich reinen Tisch zu machen und die Anschuldigungen gegen den Finanzminister lückenlos aufzuklären. (Schluss)

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