Blecha: Pensionskassen-Desaster zeigt: Aktien untauglich für Pensionen

Verfassungsschutz für bestehende und künftige Pensionen

Wien (SK) "Unsere schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten: Die privaten Pensionskassen sind am Ende - die Leidtragenden sind die Pensionisten, die massive Pensionskürzungen hinnehmen müssen", sagte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, am Sonntag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Blecha: "Das Pensionskassen-Desaster hat gezeigt, dass Aktien für die Pensionen untauglich sind. Deshalb fordere ich, dass die staatliche Förderung für Privatpensionen zurückgenommen und stattdessen für die gesetzliche, staatliche Pension verwendet wird", so Blecha.

Blecha kritisierte, "dass die Regierung mit der staatlichen Förderung der Aktienpension die Leute in die Irre geführt hat". "Spekulation hat bei der Pensionsfinanzierung nichts verloren", so Blecha deutlich.

"Was wir brauchen ist eine starke erste Säule durch die gesetzliche Pensionsversicherung und eine Garantie für bestehende und künftige Pensionen sowie deren jährliche Anpassung in Höhe der Teuerung im Verfassungsrang." Dass die Pensionen durch die Verfassung geschützt werden, will Blecha auch beim Österreich-Konvent einbringen. "Damit sich die Älteren keine Sorgen um ihre Pension machen müssen und die Jungen nicht zittern, ob sie im Alter eine Pension bekommen", so Blecha abschließend. (Schluss) up

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 01 313 72 31

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