Gusenbauer: "Wechsel heißt Wechsel" - erster Ansprechpartner der SPÖ nicht ÖVP oder FPÖ

Wien (SK) "Wechsel heißt Wechsel", hob SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer in einem Gespräch mit den 'Salzburger Nachrichten'(Samstag) hervor. Der politische Wechsel, den die SPÖ anstrebt bedeute, "dass die beiden Parteien, die derzeit die Regierung bilden und für eine völlig verfehlte Politik verantwortlich sind, nicht unsere ersten Ansprechpartner sein werden", erklärte Gusenbauer in dem Artikel. ****

"Die Parteien, die jetzt in der Regierung waren und Verantwortung getragen haben, sollen sich nach der nächsten Wahl in der Opposition wieder finden. Und diejenigen, die jetzt in der Opposition waren und alternative Vorschläge formuliert haben, sollen in die Regierung einziehen." Wichtig sei ein Kurswechsel - "und der hat nicht nur mit anderen Inhalten, sondern auch mit anderen Personen und anderen Parteien zu tun."

Einen Kurswechsel strebt die SPÖ auch in Kärnten und Salzburg an. Freilich wittert er in der Kür der Kärntner ÖVP-Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher eine Vorleistung der ÖVP zur Wiederwahl Jörg Haiders, selbst wenn dieser die Wahl verlieren sollte. "Frau Scheucher gehört zum schwarz-blauen Verbindungsbereich in Kärnten", erklärte Gusenbauer. (Schluss) up

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