Kärntner FPÖ demontiert sich selbst

Wenn selbst die letzten Getreuen das sinkende Schiff "FPÖ" verlassen…

Klagenfurt (SP-KTN) – Nicht nur LH Jörg Haider und seine Knittelfelder Kumpanen arbeiten auf Hochtouren an der Demontage der FPÖ: Drei FP-Gemeinderäte in Eberndorf haben genug von der ziellosen und bürgerfremden FPÖ-Politik und treten aus der Partei aus. Damit ist die FPÖ im Eberndorfer Gemeinderat nicht mehr vertreten. "Damit setzt sich die Zerfleischungstendenz fort. Wir Sozialdemokraten zeigen uns mit den drei ausgetretenen Mandataren solidarisch, weil auch die SPÖ mit dem Kurs der FPÖ ganz und gar nicht einverstanden ist und wir meinen, dass es falsch und eine Frechheit gegenüber
den Kärntnerinnen und Kärntnern war, dass Haider fast alle seiner Wahlversprechen gebrochen hat und auch gegen die Bundesregierung
nur Scheinkämpfe geführt hat", kommentiert SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl die Austritte. Wie erfolgreiche Kommunalpolitik auszusehen hat, zeige das Beispiel des Eberndorfer SP-Bürgermeister Josef Pfeifer.

Wie verzweifelt muss erst FP-Klubobmann Martin Strutz sein, wenn er um jeden Preis die drei Rebellen zur Rückkehr in den FP-Schoß bewegen will? "Wahrscheinlich hat die FPÖ eine so dünne Personaldecke, dass sie sogar auf die enttäuschten Mandatare nicht verzichten kann", glaubt Würschl, dass die FPÖ am Ende ist. Schon alleine der Umstand, dass die Troika so kurz vor der Landtagswahl der FPÖ den Rücken kehrt, weil sie wissen, dass man mit Haider und dem FP-Rest keine Wahl mehr gewinnen kann, ist ein Indiz für den sicheren Abstieg der FPÖ.

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