Würschl: "Orden entwertet"

Ordensflut für Regierungsmitglieder ist impertinentes Selbstlob

Klagenfurt (SP-KTN) - Als Entwertung aller bisherigen Ordensträger sieht die SPÖ-Kärnten die Verleihung des Ordens "für besondere Verdienste um die Republik" an zahlreiche Mitglieder der Schwarz-Blauen Regierung. "Das ist eine ungeheuerliche Selbstbeweihräucherung der Regierungsmitglieder. Denn niemand anderes als sie selbst nominierten sich für diese Auszeichnung", kritisiert SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl die "Ordens-Massenverleihung".

Damit nicht genug kommen unter anderem Finanzminister Grasser, Innenminister Strasser und Justizminister Dieter Böhmdorfer zu dieser Ehre. "Was bitteschön haben diese Regierungsmitglieder für Österreich geleistet? Oder wollen sie einfach nur beim Opernball mit einem Orden an der Brust glänzen?", stellt Würschl die Frage nach dem Auszeichnungsgrund. Denn alle drei gerieten wegen ihrer Handlungen schwer ins Kreuzfeuer der Kritik: Grasser wegen der Finanzierung seiner Homepage, Strasser mit seinem Asylgesetz und Böhmdorfer gerade eben mit seiner Weisung in der Causa Koloini. "Eine Regierung, die die Bevölkerung beraubt und sich selber mit Orden auszeichnet ist Reif für die Abwahl", kritisiert Würschl. (Schluss)

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