Haider hat forciert mit der FPÖ den Ausverkauf der Heimat

Unterrieder entkräftet Haiders Aussage, er verhindere den Ausverkauf der Heimat. Die Vergangenheit zeigt ein anderes Bild

Klagenfurt (SP-KTN) – "Man muss auf der Hut sein, da hat FP-Klubchef Martin Strutz recht. Allerdings müssen die Kärntnerinnen und Kärntner auf der Hut sein vor der FP-Politik in unserem Lande", erklärte SP-Klubobmann Adam Unterrieder am Freitag. Die bisherige Linie der FPÖ spricht Bände. Nicht nur in Kärnten, auch auf Bundesebene wurde unser Familiensilber achtlos verscherbelt. Wenn Strutz den US-Leasingfirmen Gewinnmaximierung vorwirft, sollte er vorsichtig sein, denn nichts anderes ist der Hintergrund der Finanz-und Wirtschaftspolitik der FPÖ, man denke nur an die erste Periode von Schwarz-Blau und den damals noch FP-Finanzminister Grasser.

"In Österreich wurde alles verkauft und privatisiert, was nicht niet und nagelfest war: Voest, Austria Tabak, PSK, die Telekom Austria, die Wohnbaugenossenschaften oder die Wohnbauförderung", präsentiert Unterrieder die lange – aber noch immer unvollständige – Liste der Verkäufe. Unterrieder setzt nach: "Im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner stelle ich die Frage: Was plant die FPÖ noch zu verkaufen", spielt Unterrieder auf Privatisierungspläne bei Post und ÖBB an. Denn die Folgen von jeder Privatisierung sind Einsparungen, die sich letztlich negativ auf die Infrastruktur unserer Heimat auswirken. "Im Gegensatz zur FPÖ, die in der Bundesregierung sitzt und in Sachen Ausverkauf der Daseinsfürsorge brav einer Meinung mit der ÖVP ist, statt diesen zu verhindern, hat die SPÖ immer klar Linie gegen die Privatisierung bezogen, wie
etwa der Kampf der Kärntner SPÖ für das heimische Trinkwasser beweist". (Schluss)

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