Haider verhindert Ausverkauf der Heimat

SPÖ hat Pläne zum Ausverkauf der Wasserversorgung noch nicht fallen gelassen

Klagenfurt, 2003-10-10 (fpd) "Durch das rasche Eingreifen von Landeshauptmann Jörg Haider konnte der von der SPÖ geplante Ausverkauf der Wasserversorgung und der Kanalnetze in den Kärntner Bezirken gestoppt werden. Den klaren Aussagen des Landeshauptmannes ist es zu verdanken, dass vorerst keine Beschlüsse in den Abwasserverbänden gefällt wurden. Die SPÖ hat ihre Pläne jedoch noch nicht endgültig begraben und deshalb müsse man auf der Hut sein, sagte der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz heute.

Er warnte davor, dass die unter anderem von SPÖ-Bürgermeister Mock geforderte Variante eines Cross-Boarder-Leasings für den Abwasserbereich einer Aufgabe der wesentlichen Interessen unseres Landes im Umweltbereich gleichkommt. "Wenn amerikanische Firmen über unser Wasser und unsere Entsorgung bestimmen, dann sind die Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner massiv bedroht. Denn US-Firmen haben überall wo sie bisher tätig wurden Gewinnmaximierung zum Ziel und nicht die Interessen der Kärntner Heimat. Die geplanten Beschlüsse in den SP-dominierten Abwasserverbänden kommen einem Verrat der Interessen Kärntens gleich", sagte Strutz.

Deshalb müsse alles unternommen werden, dass dieser geplante Ausverkauf der Heimat nicht stattfindet. Dies müsse konkret durch ein Verfassungsgesetz im Kärntner Landtag sichergestellt werden. Der freiheitliche Landesparteiobmann kündigte eine diesbezügliche Initiative seiner Fraktion heute an.

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