Landauer kritisiert Laskas Tatenlosigkeit bei Delogierungsprävention

Wien, 2003-10-10 (fpd) – Die "Tatenlosigkeit" von SP-Sozialstadträtin Grete Laska bei der Delogierungsprävention kritisierte heute die Wiener FP-Stadträtin Karin Landauer. "Seit 1999 sind die Delogierungen um 15 Prozent gestiegen. Um Verzweiflungstaten, wie den Sprung einer Frau aus dem Fenster, zukünftig zu verhindern, müssen dringend die notwendigen Präventionsmaßnahmen gesetzt werden". ****

Landauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gerade Alleinerziehende besonders oft von Zwangsräumungen betroffen seien. "Ich frage mich, wie es wohl der Frau Stadtrat Laska gehen würde, wenn sie an einem kalten Oktobertag allein mit einem kleinen Kind von heute auf morgen auf die Straße gesetzt wird?"

Die FP-Stadträtin wiederholte in diesem Zusammenhang die Forderung der Freiheitlichen nach einem Runden Tisch bezüglich der Ausweitung der Delogierungsprävention. "SP-Wohnbaustadtrat Werner Faymann ist aufgefordert, diesen sofort einzuberufen, damit in Zukunft auch bei psychisch Kranken nach einer längeren Behandlung, nach Kurzzeitpflege und bei Kindern Obdachlosigkeit vermieden wird", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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