LR Bischof: Erfolgreiche Intervention für Masseure

Übergangsfristen werden nicht "gekippt"

Bregenz (VLK) – Eine Sanierung des Heilmasseurgesetzes im
Sinne der Interessen der Vorarlberger Masseure fordert Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof in einem Schreiben
an Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat. Gleichzeit gab
er auch Entwarnung für die Berufsgruppe. Nach erfolgreicher Intervention des Landes beim Ministerium kann die Gebietskrankenkasse die Masseurleistungen weiterhin
abrechnen. Arbeitsplätze werden damit zumindest vom Gesetz
her derzeit nicht gefährdet. ****

Denn der Beschluss der Vorarlberger Gebietskrankenkasse,
dass die Leistungen der Vertragsmasseure bis zum 30. Juni
2005 als abrechenbar anerkannt werden, wird nicht "gekippt"
werden. Konkret heißt das: Die Verträge mit den Masseuren
bleiben derzeit aufrecht. Deren Arbeitsplätze sind also
nicht akut durch ein Gesetz bedroht. Auf Drängen des Landes
ist man im Gesundheitsministerium erfreulicherweise zur
Einsicht gekommen, dass eine sofortige Umsetzung des
Gesetzes weder im Sinne der Patienten noch des
Berufsstandes ist. Deshalb soll eine neue Regelung gesucht
werden. Zwischenzeitlich gelten die jetzigen Bestimmungen.

Allerdings sollen laut Landesrat Bischof auch andere
negative Auswirkungen des "Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetzes" neu geregelt werden. Durch dieses
Gesetz hätten schließlich nicht nur die rund 40 Masseure
ihren Arbeitsplatz verloren, sondern auch die Masseur-
Betriebe selbst mangels Arbeitskräften ihre
Existenzgrundlage verloren. Bischof will daher "eine gute
Lösung für die Masseure, weil es auch darum geht, in
Vorarlberg den Bedarf nach diesen Leistungen zu decken – qualitativ wie quantitativ."
(hh/gw,nvl)

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