AK: Skifahren muss für Kärntner Arbeitnehmer erschwinglich bleiben

Klagenfurt(AK) - Die Liftkarten werden in der kommenden Wintersaison wieder teurer. AK-Präsident Günther Goach fordert die Seilbahnwirtschaft auf, dafür zu sorgen, dass das Skifahren leistbar bleibt. Einerseits werden die Liftkartenpreise vor jeder Saison angehoben, andererseits werden die Einkommen der Arbeitnehmer immer mehr belastet. Damit werden kinderreiche Kärntner Familien vom Volkssport Nummer 1, dem Skifahren, ausgeschlossen, befürchtet Goach. Für eine durchschnittliche Kärntner Arbeitnehmerfamilie mit zwei Kindern ist die Fahrt ins Skigebiet, die Liftkarten und eine Jause bereits ein Luxus, den man sich nicht mehr leisten kann. "Es sind die Kärntner Steuerzahler, die die Liftinvestitionen erst ermöglichen und dafür werden sie zu Beginn jeder Skisaison über Gebühr zur Kasse gebeten", verweist der AK-Präsident auf die doppelte Belastung für Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen.
Bei Tageskartenpreisen zwischen 18 und 33 Euro in Kärntner Skigebieten werden sich Arbeitnehmerfamilien das Skifahren bald nicht mehr leisten können, befürchtet die AK. "Es kann nicht sein, dass die Seilbahnwirtschaft ihre Investitionskosten jedes Jahr an die Konsumenten weitergibt", verlangt Goach ein Umdenken bei den Liftbetreibern.

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