Landesrat Josef Ackerl begrüßt die "Plattform Zivilcourage"

Betroffene sind gegen alltäglichen Rassismus nicht wehrlos

Linz (OTS) - "Die "Plattform Zivilcourage" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die alltäglichen Diskriminierungen von ausländischen MitbürgerInnen aufzuzeigen. Es ist leider Realität, dass immer wieder Menschen, die kein typisch österreichisches Aussehen haben, zum Beispiel in Lokale nicht hineingelassen werden", kritisiert Sozial-Landesrat Josef Ackerl den alltäglichen Rassismus.

Gegen diese Form der Diskriminierung sind Betroffene allerdings nicht wehrlos. Nach Artikel 9 des EGVG, dem Einführungsgesetz zu den Verwaltungsverfahrensgesetzen, begeht derjenige eine Verwaltungsübertretung, der z.B. Personen augrund ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft daran hindert, Orte zu betreten oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die für den allgemeinen öffentlichen Gebrauch bestimmt sind.

"Diskriminierung ist kein Kavaliersdelikt! Die Plattform Zivilcourage wird ihren Beitrag dazu leisten, dass Diskriminierungen in Österreich nicht mehr so einfach von den Betroffenen hingenommen werden. Ich unterstütze daher diese Initiative und bitte auch alle Betroffenen, Diskriminierungen nicht einfach zu ertragen, sondern ihr Recht wahrzunehmen, und eine entsprechende Anzeige bei den Bezirkshauptmannschaften oder den Magistraten einzubringen", so Landesrat Josef Ackerl.

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