Pensionskassen: Maier fordert mehr Anlegerschutz und umfassende Transparenz

SPÖ-Initiativen im Parlament

Pensionskassengesetzes (169/A; XXII. GP) - Wien (SK) Die Studie der internationalen Beratungsfirma Mercer HR Consulting zum Zustand der österreichischen Pensionskassen ist "besorgniserregend", sagte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Maier betonte, dass die SPÖ seit langem auf den unzulänglichen Anlegerschutz und die mangelhafte Transparenz bei Pensionskassen und der sogenannten Zukunftsvorsorge Neu aufmerksam macht. Bei der kommenden Plenarsitzung werden zwei SPÖ-Anträge - zur Änderung des Kapitalmarktgesetzes (154/A; XXII. GP) bzw. zur Änderung des
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"Die Bundesregierung schiebt Menschen in die zweite und dritte Säule ab und bietet ihnen neue Vorsorgen an, ohne auch nur im Geringsten auf die Risiken und Kosten aufmerksam zu machen", kritisierte Maier. Er verwies auf eine bestehende Initiative der SPÖ, die mehr Information, Beratung und Unterstützung für die Geschädigten der Pensionskassen und für die Anleger der "Zukunftsvorsorge neu" bringen soll.

"Eine Änderung des Pensionskassengesetzes ist absolut notwendig", betonte Maier. "Wir brauchen mehr Anlegerschutz und umfassende Transparenz für die Sicherheit der Pensionskassenkunden." Die derzeitige Gesetzeslage sieht kein unmittelbares Recht für die Anleger vor, über die laufende Entwicklung ihrer Veranlagung von den Kassen informiert zu werden, beanstandet Maier.

Die SPÖ lädt alle anderen Parteien ein, sich an dieser Initiative zu beteiligen. Maier: "Wir fordern die anderen Parteien auf, unsere konstruktiven Vorschläge aufzunehmen, damit die private Pensionsvorsorge nicht zu einem großen Flop für die Österreicher wird." (Schluss) wf

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