Bleckmann zu Ganztagsschule: SPÖ-Modell nicht finanzierbar

Kosten für elitäre Privatschulen neue Latte in der SPÖ-Bildungspolitik

Wien, 2003-10-09 (fpd) - "Als neue Latte in der SPÖ-Bildungspolitik gelten offensichtlich die Ausgaben von SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer für elitäre Privatschulen", kommentierte FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann die Äußerungen von SPÖ-Bildungssprecher Niederwieser zur Finanzierbarkeit der SPÖ-Ganztagsschule. ****

"Statt sich in imaginären Zahlenspielereien zu ergehen, sollte Niederwieser die Fakten auf den Tisch legen und den Eltern klar sagen, was sie für die SPÖ-Idee tatsächlich berappen müssten", forderte Bleckmann. Mit Erwartungen über budgetäre Beschäftigungseffekte sei die SPÖ-Idee jedenfalls nicht zu finanzieren. Und dass das Mittagessen für die Kinder ja auch etwas koste, sei ohnedies allgemein bekannt.

Im Gegensatz zum FPÖ-Modell bleibe die SPÖ außerdem die Antwort auf eine bedarfsgerechte Nachmittagsbetreuung vollkommen schuldig, kritisierte Bleckmann. "Denn auch hier kann die fehlende Lücke für 400.000 Kinder weder mit Essenskosten noch mit Erwartungen über budgetäre Beschäftigungseffekte geschlossen werden."

"Insgesamt wäre Niederwieser gut beraten sich in der Bildungspolitik mehr an den Fakten als an seinen Edelgenossen zu orientieren. Dann wäre ihm die Unbrauchbarkeit und Unfinanzierbarkeit des SPÖ-Vorschlages sofort klar", schloss Bleckmann.

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