Sallmutter fordert von Pensionskassen bessere Informationspolitik

Befürchtungen der Gewerkschaften durch aktuelle Studie eindrucksvoll bestätigt

Wien (GPA/ÖGB). "Die heute präsentierte Studie einer privaten Consultingfirma zur Performance der österreichischen Pensionskassen hat die kürzlich von den Gewerkschaften geäußerten Befürchtungen bezüglich der wirtschaftlichen Lage der Pensionskassen eindrucksvoll bestätigt", erklärt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter. ++++

Als Konsequenz dieser miserablen Beurteilung sind die Pensionskassen dringend aufgerufen, konkrete Schritte zu setzen, um das Vertrauen der Anwartschaftsberechtigten wieder herzustellen.

In diesem Zusammenhang fordert Sallmutter eine Verbesserung der Informationspolitik gegenüber den Leistungsberechtigten hinsichtlich der mit der Veranlagung verbundenen Risiken. Zudem fordert der GPA-Vorsitzende eine Abkehr der Pensionskassen von riskanten Veranlagungsstrategien und die Verwendung von realistischeren Rechnungszinsen.

"Auf keinen Fall darf es passieren, dass die Versicherten die Zeche für die Kapitalmarktmisere zahlen müssen. Hier ist auch die öffentliche Hand aufgefordert, durch entsprechende Rahmenbedingungen das Vertrauen wieder herzustellen", schließt Sallmutter.

ÖGB, 9. Oktober 2003
Nr. 815

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