Grillitsch: Moderne Holzernte-Technik schützt Wald und Mensch

Forstmesse Austrofoma bringt auch Impulse für Besitzer von Kleinwald

Wien (AIZ) - Heute geht auf dem Gelände des oberösterreichischen Stiftes Schlägel die Forsttechnikmesse Austrofoma zu Ende. Starke internationale Beteiligung und ein sich abzeichnender Besucherrekord hätten dabei einmal mehr die Vorreiterrolle der österreichischen Forstwirtschaft und ihre Innovationskraft unterstrichen, so eine Aussendung des Bauernbundes. Präsidentenkonferenz und Bauernbund luden gestern zu einem VIP-Tag. Die besonderen Leistungen der Gebirgsforstwirtschaft und die wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen der Branche in Österreich standen dabei im Mittelpunkt.

Die Sturmereignisse der letzten Jahre in Österreich und anderen europäischen Ländern hätten gezeigt, dass die Herausforderungen durch den gezielten Einsatz von Maschinen und zu vertretbaren Kosten bewältigt werden können. Wichtig sei dabei, dass auch unter extremen Rahmenbedingungen die Einsätze immer noch menschengerecht gestaltet werden. Die moderne Holzerntetechnik habe dabei mit einigen Errungenschaften aufzuwarten. So habe der Einsatz von hochentwickelter Technik bei gleichzeitiger Steigerung der Arbeitsproduktivität zu einer deutlichen Abnahme tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle geführt.

"Der Rohstoff Holz ist weltweit stark nachgefragt. Mittelfristig wird die Nachfrage weiter steigen. Dabei werden auch die neuen EU-Beitrittsstaaten eine Rolle spielen, die durch eine Erhöhung ihres Lebensstandards auch selber mehr Holz einsetzen werden. Bei insgesamt schwieriger werdenden Rahmenbedingungen steigt die Nutzungsmenge in Österreich, vor allem aus dem Bauernwald. Das ist gut so, denn Holzreserven sind ausreichend vorhanden. Es wächst laufend mehr Holz zu, als im gleichen Zeitraum geerntet wird. Vor allem bei den bäuerlichen Waldbesitzern ist eine Aufbruchstimmung zu verzeichnen. Durch den verstärkten Einsatz geeigneter Maschinen im Kleinwald steigt die Motivation, die Einkommensquelle Wald stärker zu nutzen. Der gezielte überbetriebliche Maschineneinsatz macht es möglich, dass Arbeitskräftemangel und die geringere Vermarktungsmenge je Waldbesitzer kompensiert werden können. Die Forstmesse Austrofoma hat dazu wieder wesentliche Impulse geliefert.
Der moderne Bauer ist nicht nur bereit, Verantwortung für das gesunde und lebenswerte Umfeld unserer Gesellschaft zu übernehmen, sondern stellt sich auch den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Die Erhaltung des Waldes in seiner Multifunktionalität durch unsere Bauern ist dafür das beste Beispiel", so Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch anlässlich des gestrigen VIP-Tages bei der Forstmesse Austrofoma.
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