Bleckmann: Cap soll sich mit Kritikern in eigener Partei auseinandersetzen

Keine parteipolitische Vereinnahmung Schwarzeneggers

Wien, 2003-10-09 (fpd) - "Mangels eigener Ideen holt Josef Cap wieder einmal zum donnerstäglichen Rundumschlag aus", zeigte sich FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann gelangweilt über die rituelle Pressekonferenz des geschäftsführenden SPÖ-Klubobmanns. ****

Anstatt seine trivialen und wenig originellen Polemiken gegen die Regierung vom Stapel zu lassen, solle sich Cap besser mit den Kritikern in den eigenen Reihen auseinandersetzen, sagte Bleckmann. Gusenbauers "Chaos in Rot"-Konzept sei ja in der SPÖ alles andere als unumstritten.

Die "Chance Rot-Weiß-Rot" entpuppe sich ohnehin als inhaltsleere Imagekampagne eines noch inhaltsleereren Parteivorsitzenden, meinte die freiheitliche Generalsekretärin. Anscheinend seien in der SPÖ die Spin-Doktoren des Herrn Klima wiederauferstanden. "Während die SPÖ nach drei Jahren Opposition noch immer versucht, ihren Platz in der österreichischen Demokratie zu definieren, korrigieren die Freiheitlichen die Fehler der damaligen SPÖVP-Einheitspartei."

Zum Vorwurf Caps über die angebliche Vereinnahmung Arnold Schwarzeneggers durch österreichische Parteien merkte Bleckmann an, daß es eine solche nicht gebe und daß man primär stolz darauf sein solle, daß ein Österreicher diese bemerkenswerte und nahezu einzigartige Karriere gemacht habe. Dies sei gut so und werde für Österreich deutlich positive Folgewirkungen zeitigen. (Schluß)

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