VP-Klucsarits: Kossina soll beim Tierschutz erst Hausaufgaben machen und dann Ratschläge erteilen!

Wien (VP-Klub) "Bevor Stadträtin Kossina Noten an den Bundesgesetzgeber in punkto Tierschutzgesetz erteilt, sollte sie endlich dafür sorgen, dass es in Wien ein Tierschutz- und Tierhaltegesetz gibt, das die Problematik der Hundehaltung in der Großstadt Wien zu lösen hilft", kritisierte heute der Umweltsprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Rudolf Klucsarits, anlässlich der Forderung Kossinas, beim bundesweit einheitlichen Tierschutzgesetz die Standards des Wiener Tierschutzgesetzes anzuwenden.

Trotz zahlreicher Novellierungen enthalte das für die Hundehaltung zuständige Wiener Tierschutzgesetz noch keine Bestimmungen über die Kontrolle. "Das Gesetz schreibt vor, dass die Gehsteige nicht durch Hunde verschmutzt werden dürfen, aber wie das kontrolliert werden soll, besagt dieses Gesetz nicht. Auch den Hundeführerschein für Besitzer von gefährlichen Hunderassen, wie ihn die Volkspartei schon jahrelang fordert, findet man im Tierschutz- und Hundehaltegesetz der Stadt Wien vergebens. Kossina sollte zuerst die Hausaufgaben in ihrem Aufgabenbereich machen, und ein wirksames Hundehaltegesetz für Wien schaffen, anstatt sich darauf zu beschränken, dem Bund Ratschläge zu erteilen", betonte Klucsarits abschließend.

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