Öllinger: ÖGB-Pensionsmodell auf Auswirkungen prüfen

Regierungsparteien sind immer noch säumig und verweigern Diskussion

Wien (OTS) "Es ist begrüßenswert, dass der ÖGB ein Modell zur Pensionsharmonisierung entwickelt hat. Um es allerdings genau beurteilen zu können, muss es einer eingehenden Prüfung unterzogen werden, um die genauen Auswirkungen und finanziellen Folgen beurteilen zu können", so Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. Die Grünen seien immer dafür gewesen, dass alle Parteien und Verbände ihre Vorschläge einbringen, was die Grünen mit ihrem Grundsicherungsmodell im Alter schon vor Jahren getan haben.

Säumig seien immer noch die Regierungsparteien, die bis heute weder die Resultate der ExpertInnen noch ein Konzept zur Harmonisierung der Pensionssysteme vorgelegt hätten. "Ein runder Tisch ausschließlich unter Männern wird zudem für die finanzielle Absicherung von Frauen im Alter nicht das Gelbe vom Ei bringen", so Öllinger.

Die Regierung kritisiere bloß die Vorschläge, die bislang auf dem Tisch liegen, sie schaffe aber keinen Ort dafür, wo alle Vorschläge genau und seriös diskutiert werden können. "Weil Schwarz-Blau nicht imstande ist, ein eigenes Modell vorzuschlagen, verweigern sie die Diskussion", so Öllinger.

Rückfragen & Kontakt:

Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002