Bleckmann: SPÖ-Kampagne bringt Chaos in Rot im Bildungsbereich

Rossmann fordert Erhöhung der Anwesenheitspflicht der Lehrer auf 30 Stunden

Wien 2003-10-09 (fpd) - Die von Gusenbauer derzeit beworbene "Chance in Rot-Weiß-Rot" bedeute in Wahrheit ein Chaos in Rot, auch im Bereich der Bildungspolitik, erklärte die freiheitliche Generalsekretärin Magda Bleckmann in einer Pressekonferenz, die sie heute gemeinsam mit FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann im Parlament abhielt. ****

Bleckmann kritisierte vor allem die Ideenlosigkeit der SPÖ im Wissenschaftsbereich. Hier wolle etwa SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal sogar den freien Universitätszugang abschaffen. Und Gusenbauer fordere 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze, wisse aber, daß es Bedarf für 426.000 Pflichtschüler gebe. Außerdem seien die von ihm veranschlagten Kosten von 3000 Euro viel zu hoch. Denn nicht jede Familie könne es sich so wie der Edelsozialist Gusenbauer leisten, seine Tochter auf eine 4000 Euro teure elitäre Privatschule zu schicken. Das würden auch seine eigenen Parteifreunde erkennen. Als Ziele der freiheitlichen Bildungspolitik nannte Bleckmann die Wahlfreiheit für die Eltern, die Entpolitisierung der Schulen, die Entpragmatisierung und die Schaffung von Leistungsanreizen.

Bildungssprecherin Mares Rossmann widmete sich in ihren Ausführungen der Ganztagsbetreuung. Gleichzeitig wies sie darauf hin, daß die FPÖ im Gegensatz zu den Sozialisten darunter keine Ganztagsschule verstehe und diese auch nicht wolle. Rossmann sprach von einem Modulsystem, an dem sich die Betroffenen auf freiwilliger Basis beteiligen könnten. So müsse es geregeltes Mittagessen geben, sowie eine flexible Betreuung am Nachmittag mit verschiedensten Angeboten wie Sport, Lernbetreuung und anderes. Aufhorchen lies Rossmann mit der Forderung, zu diesem Zweck die Anwesenheitspflicht der Lehrer in den Schulen von 23 Stunden auf 30 zu erhöhen und auch arbeitslose Lehrer in Kooperation mit dem AMS einzubinden.

Rossmann sprach sich für ein professionelles regionales Bildungsmanagement aus. In diesem Zusammenhang stellte sie ein leistungsbezogenes Besoldungssystem zur Diskussion. Leistungen müßten definiert und auch belohnt werden. Man brauche eine messbare Feedback-Kultur. (Schluß)

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