Inseratenkampagne von Wutscher gegen LHStv. Pfeifenberger schadet den Bauern!

ÖVP verliert jegliche sachliche Glaubwürdigkeit!

Klagenfurt, am 09.10.2003 (fpd) Heftige Kritik an Bauernbundpräsident Wutscher übte heute Vormittag der freiheitliche LK-Vizepräsident, NRAbg. Uwe Scheuch. "Es ist eine Frechheit, mit welchen Methoden der Bauernbund hier parteipolitisch agiert!", so Scheuch wörtlich. "Anscheinend hat Präsident Wutscher jeglichen Sinn für die politische Realität verloren, denn seine Anschuldigungen entbehren jeder Grundlage!", so Scheuch weiter. Grund für die Aufregung sei ein Inserat, in welchem Wutscher Pfeifenberger vorwirft, dass er durch seine Weigerung, ein Budget für das nächste Jahr zu erstellen, die Bauern gefährde.

"Das ist vollkommener Blödsinn, denn in Wirklichkeit sind keine Finanzierungen oder Projekte im ländlichen Bereich gefährdet!", führt Scheuch aus. Vielmehr gelte ab Jänner 2004 die so genannte 12-tel Regelung, welche das Budget von 2003 einfach monatlich fortschreibe. Sowohl die Bundesregierung, aber auch die Stadt Klagenfurt oder die steirische Landesregierung hätten dies schon öfters praktiziert. Zusätzlich zum normalen Budget werde aber auch noch der Nachtragsvoranschlag eingerechnet und somit würden die Geldmittel Anfang nächsten Jahres sogar höher sein, als normal, erklärt Scheuch.

Laut Scheuch habe noch kein Finanzreferent mehr für die Bauern getan, als LHStv. Pfeifenberger. Als Beispiele nannte er die BSE Ausgleichszahlungen, die zweimalige Unterstützungen bei Trockenheit und massive Geldflüsse für das Biokompetenzzentrum. "Eigentlich hätte ich Kollegen Wutscher nicht zugetraut, dass er sich für so eine politische Schmutzkübelkampagne hergibt!", zeigt sich Scheuch verwundert, "aber vielleicht möchte ja auch Wutscher, so wie viele andere in der ÖVP, die momentanen Personaldiskussionen für etwaige Postenumschichtungen nutzen". Laut Scheuch wäre Wutscher sicherlich kein schlechter Mandatar für den einen oder anderen Platz innerhalb des ÖVP Klubs.
"Es ist allerdings unverantwortlich, diese parteipolitische Auseinandersetzung auf dem Rücken der Bauern auszutragen, denn wann immer die Landwirtschaft Geld gebraucht hat, hatte man innerhalb der FPÖ ein offenes Ohr. So ein gutes Verhältnis zwischen LK und dem Land Kärnten darf durch derartige Untergriffe von Präsident Wutscher nicht gefährdet werden!", so Scheuch abschließend.

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