Bartenstein: Dynamische Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei weiter ausbauen

Gemischte österreichisch-türkische Wirtschaftskommission tagt in Ankara

Wien (BMWA/OTS) - Der Stand der österreichisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen, Anliegen der österreichischen Wirtschaft stehen vom 9. bis 10. Oktober 2003 im Mittelpunkt der 4. Tagung der Gemischten österreichisch-türkischen Wirtschaftskommission in Ankara. Den Vorsitz dabei führt Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein gemeinsam mit dem türkischen Innenminister Abdülkadir Aksu. Er wolle das Zusammentreffen nutzen, "um die dynamischen Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei weiter auszubauen", so Bartenstein. ****

Der österreichische Wirtschafts- und Arbeitsminister wird im Rahmen dieser Tagung auch mit dem türkischen Wirtschaftsminister Ali Babacan zu Gesprächen zusammentreffen. Darüber hinaus ist ein Treffen mit Vertretern der türkischen Industriellenvereinigung (TÜSIAD) sowie mit Vertretern des Foreign Economic Relations Council (DEIK) vorgesehen.

Die traditionell guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei haben sich in den ersten beiden Quartalen des heurigen Jahres weiter positiv entwickelt. So erreichten die österreichischen Exporte in diesem Zeitraum eine Höhe von 316,2 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 20,3% bedeutet. Die Importe aus der Türkei verzeichneten eine Zunahme um 21,2% und lagen bei 334,8 Millionen Euro.

Im 1. und 2. Quartal 2003 betrug der Exportanteil 0,82%. Damit ist die Türkei in der Reihung der Exportdestinationen auf Platz 21 vorgerückt. Bei den Importen liegt die Türkei mit einem Anteil von 0,86% an den österreichischen Gesamtimporten ebenfalls an 21. Stelle unter den Lieferländern Österreichs.

Auf dem türkischen Energiesektor spielt Österreich eine Paraderolle. Fast 30% aller derzeit in Bau befindlichen Wasserkraftwerksprojekte werden von österreichischen Firmen errichtet. Rechnet man die österreichische Beteiligung an Schweizer und amerikanischen Projekten hinzu, ist Österreich an rund einem Drittel aller laufenden Wasserkraftwerksprojekte beteiligt.

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