Ruf nach mehr Saisoniers unverständlich!

Krenn: " Bei einer hohen Branchenarbeitslosigkeit ist der Ruf nach mehr Saisioniers nicht notwendig!"

Wien (OTS/RFW) Unbegreiflich ist für den Vizepräsident der Wirtschaftskammer und stellvertretenden Bundesobmann das Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, Matthias Krenn der Ruf von Touristikern nach mehr Saisioniers für den Winter: "Bei einer Branchenarbeitslosigkeit von über 29.000 (Quelle: AMS, 09/2003) braucht es nicht mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland sondern eine effizientere Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und dem AMS plus eine Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose."

Vor allem im Tourismus kann eine gewisse Flexibilität der Arbeitnehmer erwartet werden: "Saisonbetriebe in der Ferienhotelerie bieten fast durchwegs Unterkunft und Verpflegung am Arbeitsplatz. Weshalb auch größere Distanzen zwischen Hauptwohnort und Arbeitsplatz keine Hinderungsgründe für eine Arbeitsannahme darstellen dürfen."

Und auch die Argumente, dass keine inländischen Tellerspüler oder Zimmermädchen zu vermitteln sind, lässt Krenn nicht gelten: "Da muss eben das AMS endlich härter durchgreifen. Langzeitarbeitslose sollten nach einer gewissen Zeit Jobangebote nicht mehr ablehnen dürfen. Wenn sie sich weigern, müsste es die Möglichkeit geben Arbeitslosengelder zu streichen bzw. zu kürzen."

In wirtschaftlich schwachen Zeiten und in Zeiten, wo der Staat für das soziale Netz nicht mehr aus dem vollen schöpfen kann, müssen eben härter Regelungen getroffen werden. Ansonsten wird es in ein paar Jahren nicht mehr möglich sein, die wirklich wichtigen Sozialleistungen aufrecht zu erhalten.

"Das AMS ist aufgerufen endlich für die Wirtschaft effizienter zu arbeiten, und nicht andauernd der Regierung die Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit in die Schuhe schieben", so Vizepräsident Krenn abschließend. gg

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