SPÖ-Wutzlhofer: Kritik von FP-Rudolph zu Jugendarbeitslosigkeit an die falsche Adresse

Nicht Wien, sondern auch nach Meinung der FPÖ-Spitze falsche Wirtschaftspolitik der Bundesregierung Ursache für hohe Arbeitslosigkeit

Wien (SPW-K) - "Offensichtlich weiß die linke Hand in der FPÖ nicht was die rechte tut. Anders ist nicht zu erklären, dass der Wiener FPÖ-Gemeinderat Rudolph - entgegen der Meinung der Führungsspitze seiner Partei - Wien, speziell Bürgermeister Häupl, die Schuld für die hohe Jugendarbeitslosigkeit in die Schuhe zu schieben versucht", stellte Dienstag der Jugendsprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Äußerungen des FPÖ-Mandatars fest. Wien sei jedenfalls die falsche Adresse der Rudolph´schen Vorwürfe. "Sowohl FPÖ-Obmann Haupt als auch weitere Spitzenpolitiker der in der Regierung sitzenden FPÖ haben bereits eindeutig klargestellt, dass die falsche Wirtschaftspolitik der Minister Grasser und Bartenstein schuld an der hohen Arbeitslosigkeit in Österreich sei. "Vizekanzler Haupt wird dies in seiner Funktion als Regierungsmitglied wohl besser als Gemeinderat Rudolph beurteilen können", betonte Wutzlhofer.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wies Wutzlhofer darauf hin, dass Wien heuer acht Millionen Euro für die Förderung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit bereit stelle, zwei weitere Millionen würden zudem im Fall der Einrichtung von Lehrlingsstiftungen durch die Bundesregierung auf Abruf bereit stehen. Erst gestern habe der WAFF neuerlich Förderungsmaßnahmen für spezielle Arbeitsmarkt-Mädchenprojekte beschlossen. Die Stadt selbst bilde mit 1.000 Lehrlingen derzeit nahezu doppelt so viel aus, wie sie eigentlich benötigen würde. Wutzlhofer: "Ohne die engagierten Maßnahmen seitens der Stadt würde die Situation sowohl auf dem Arbeitsmarkt insgesamt, vor allem aber bei den Jugendlichen, noch weitaus schlimmer aussehen. "Alles das, wie ebenso die Meinung seines Parteivorsitzenden scheint an Gemeinderat Rudolph spurlos vorbeigegangen zu sein. Entweder kennt er sich wirklich nicht aus, oder er beurteilt eine Situation entgegen besseren Wissens. Beides wäre schlimm genug", schloss Wutzlhofer. (Schluss)

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