Scheibner: Naher Osten: "Spirale der Gewalt dreht sich weiter"

"Gewalt gegen Unschuldige und Zivilisten ist zu verurteilen, gleich von wem diese erfolgt"

Wien, 2003-10-05 (fpd) - Mit "großer Besorgnis" verfolgt der freiheitliche außenpolitische Sprecher und Präsident der Österreichisch-Syrischen Gesellschaft KO Abg. Herbert Scheibner die Entwicklung im Nahen Osten. "Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter", so Scheibner zum Vergeltungsschlag israelischer Streitkräfte für den palästinensischen Selbstmordanschlag in Haifa gegen ein Ausbildungslager der militanten palästinensischen Organisation Dschihad in Syrien. ****

"Natürlich muß man die Situation des von Terroranschlägen heimgesuchten Israel berücksichtigen und solche terroristische Aktionen gehören selbstverständlich verurteilt und es muß gegen terroristische Organisationen etwas getan werden, aber als Reaktion nun mit militärischen Mitteln zurückzuschlagen, paßt nicht in ein rechtstaatliches Gefüge. Gewalt gegen Unschuldige und Zivilisten ist zu verurteilen, gleich von wem diese erfolgt", meinte der Präsident der Österreichisch-Syrischen Gesellschaft

Vergeltungsschläge - von wem auch immer - weit in ein Nachbarstaat hinein, wo Zivilisten und Unschuldige zu schaden kommen könnten, sollten vermieden werden. Eine Lösung im Nahen Osten könne nur im Verhandlungsweg ohne Gewalt auf gleichberechtigten Ebenen erreicht werden, betonte Scheibner. (Schluß)

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