Nasko/Heinzl: Flughafendiskussion: Eisenbahn-Schnellverbindung zwischen St. Pölten und Flughafen Schwechat

Kein Bedarf für einen Flughafen-Neubau in St. Pölten

St. Pölten, (SPI) - Zur unlängst vom Zaun gebrochen neuerlichen Diskussion über ein Flughafenprojekt für St. Pölten melden sich nun St. Pöltens Nationalrat Anton Heinzl und SP-Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Siegfried Nasko zu Wort. "Im NÖ Landesverkehrskonzept gibt es seit Jahren im Raum Markersdorf eine für einen Flughafen ausgewiesene Fläche, ohne dass es dafür bisher konkrete Konzepte gibt. Vordringlicher als die Diskussion über einen St. Pöltner Flughafen ist die Lösung folgender zwei akuter Probleme. Die Schaffung einer entsprechenden beschleunigten schienenmäßigen Anbindung der Landeshauptstadt direkt an den Flughafen Schwechat sowie die Modernisierung der Infrastruktur am St. Pöltner Sportflughafen in Völtendorf", so die beiden SP-Mandatare.****

"Derzeit muss ein St. Pöltner zum Westbahnhof fahren, von dort zum Südbahnhof und von dort über die Schnellbahn zum Flughafen, also drei Mal umsteigen, es sei denn man nutzt den Shuttlebus zwischen Westbahnhof und Flughafen. Eine Realisierung dieser Bahn-Schnellanbindung würde eine beträchtliche Verkürzung des Verkehrsweges St. Pölten - Flughafen Schwechat bedeuten", sieht LAbg. Siegfried Nasko hier Verbesserungsmöglichkeiten für Flugreisende aus der Region Zentralraum Niederösterreich.

"Abgesehen davon, dass der Flughafen Völtendorf nur für Segelflugzeuge oder Kleinstflugzeuge geeignet ist, weist er zahlreiche Mängel auf. Wem ein funktionsfähiger Klein-Flughafen in der Landeshauptstadt am Herzen liegt, der sollte zuerst das bestehende Gelände in Völtendorf so in Stand setzen, dass die Eignung dafür gegeben ist. Die St. Pöltner Sportflieger hätten hier schon Maßnahmen gesetzt - leider gab das Land keine Zustimmung, den ausrangierten Bus durch ein adäquates und modernes Gebäude zu ersetzen. Hier gäbe es genug Potential - doch wenn man den St. Pöltner Sportfliegern hier immer Prügel vor die Füße wirft, kann nichts umgesetzt werden", so SP-NR Anton Heinzl.
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