Maier: EU unterstützt grenzüberschreitende Jugendinitiativen in NÖ

Abbauen der "Grenzen im Kopf" muss bei der Jugend beginnen

St. Pölten (NÖI) - Wir stehen ein halbes Jahr vor der EU-Erweiterung, von der Niederösterreich in besonderer Weise betroffen ist. Um die Chancen der Grenzregion, die jahrzehntelang vom Eisernen Vorhang geprägt war, zu nutzen, müssen die oft noch bestehenden Grenzen im Kopf abgebaut werden. Der Jugend kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Grenzüberschreitende Jugendprojekte bieten die Chance, den Nachbarn kennen- und verstehen zu lernen. Dafür stehen auch auf europäischer Ebene Mittel zur Verfügung, die das Land Niederösterreich zur Unterstützung derartiger Initiativen auch abholt. Allein im Vorjahr konnten 30 Jugendprojekte mit 300.000 Euro aus EU-Mitteln gefördert werden, freut sich LAbg. Jürgen Maier.****

Entsprechend dem Motto, dass kein Euro in Brüssel liegen bleiben darf, konnten heuer bereits 250.000 Euro lukriert werden. Insgesamt sollen heuer 40 derartiger Projekte gefördert werden. Neben der Begegnung von Jugendgruppen und der Unterstützung von lokalen Initiativen wird auch das Projekt "Europäischer Freiwilligendienst" unterstützt. Dabei wird Jugendlichen die Chance gegeben, sechs bis zwölf Monate in einem gemeinnützigen Projekt in einem anderen europäischen Land mitzuarbeiten. Nähere Informationen gibt es bei der TOPZ-Jugendinfostelle des Landes, so Maier.

Um Niederösterreich zum Erweiterungsgewinner Nummer eins in Europa zu machen, müssen wir alle sich bietenden Chancen bestmöglich nutzen. Gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist die Grundlage dafür, dieses Ziel auch zu erreichen, betont Maier.

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