SPÖ-Bundesfrauenkonferenz: Ambrozy - "Die Anliegen der Frauen müssen auch die Anliegen der Partei sein"

ST. Veit/Glan (SK) "Die Anliegen der Frauen müssen auch die Anliegen der Partei sein", betonte SPÖ-LHStv Peter Ambrozy am Samstag bei der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz. An vielen Themen, wie etwa der Pensions-oder der Gesundheitsreform ließe sich dies klar und deutlich nachvollziehen. Gerade Frauen seien von den Pensionskürzungen der Bundesregierung stark betroffen, so Ambrozy, aber dies stelle auch ein Problem dar, dass nicht nur Frauen alleine betreffe, sondern ein gesellschaftliches Problem aller Menschen sei. Ambrozy: "Die SPÖ steht für eine Politik, die nicht zulässt, dass dies in Österreich passieren darf" und: "Die Menschen haben es satt, dass mit persönlichen Schicksalen gespielt wird, wie auf einem Roulettetisch."****

Auch die eigenständige Sicherung der Existenz ist eine Thematik, die besonders Frauen betreffe, aber auch hier handle es sich um Anliegen der gesamten sozialdemokratischen Partei, stellte Ambrozy fest. Abschreckendes Beispiel einer verfehlten Politik seien die Worte Gehrers, die zur sogenannten Wertedebatte geführt haben. Diese Äußerungen steigern weder die Geburtenrate noch helfen sie sonst wie, kritisierte Ambrozy. Als Vorbild hingegen dienen gerade die Staaten, bei denen die Frauenerwerbsquote hoch ist und die ausreichend Kinderbetreuungsplätze zu Verfügung stellen, so Ambrozy, der fest stellte, dass gerade in solchen Ländern die Geburtenrate höher ist als in Österreich.

Gemeinsam wolle die Kärntner SPÖ jedenfalls bei der Landtagswahl 2004 eine Politik machen, die auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt ist. "Wir sind aufgerufen eine Wertediskussion zu führen", unterstrich Ambrozy, "nämlich ob wir uns Abfangjäger leisten sollen oder ob nicht ein paar Euro mehr für unser Gesundheitssystem klüger sind." Und diese Diskussion müsse die SPÖ mit den Menschen führen, denn es gehe um die Zukunft der Pensionen und der Gesundheit aller ÖsterreichInnen. Ambrozy: "Eine Mehrheit der Menschen in unserem Lande denkt wie wir. Wir müssen es ihnen nur sagen." (Schluss) rr

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