Gartner: Innenminister Strasser blockiert Verbesserungen im Flüchtlingslager Traiskirchen

Weiterhin angespannte und gefährliche Situation durch steigende Aufgriffszahlen

St. Pölten, (SPI) - "Innenminister Ernst Strasser blockiert weiter jedwede Verbesserungen rund um die Zustände im Flüchtlingslager Traiskirchen. Selbst Kleinigkeiten, wie die Errichtung zusätzlicher Telefonzellen für die Flüchtlinge, werden vom Innenminister abgelehnt. Die Situation bleibt weiter angespannt, ja gefährlich. Die steigenden Aufgriffszahlen an unseren Grenzen tun das ihre, dass immer mehr Flüchtlinge unter teils menschenunwürdigen Bedingungen auf engstem Raum zusammenleben müssen", kritisiert Traiskirchens Vizebürgermeister SP-LAbg. Franz Gartner die Zustände.***

Unhaltbar für den Traiskirchner Mandatar ist auch das "tagtägliche Betreuungschaos". "Die Handvoll ausländischen Betreuer von European Homecare die ja, wie die Firma selbst zugibt, keine ausgebildeten Sozialarbeiter und Flüchtlingsbetreuer sind, sind heillos überfordert. Durch Sparmaßnahmen bei der Exekutive wurden in den letzten Wochen auch die Streifenfahrten und die Überwachungstätigkeit außerhalb des Flüchtlingslagers zurückgeschraubt. Erneute Spannungen zwischen den Flüchtlings-Volksgruppen und eine Zunahme der Kriminalität in- und außerhalb des Flüchtlingslagers ist zu befürchten", so Gartner der an das Innenministerium appelliert, die Flüchtlingszahlen im Lager massiv zu reduzieren und für eine dezentralisierte Unterbringung der Menschen in der Größenordnung von max. 100 bis 150 Personen zu sorgen. "Das würde Spannungen reduzieren, auch die Sicherheit ließe sich besser gewährleisten", so Gartner.
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