Rote Karte für Privatisierung: Steuerzahler müssen doppelt zahlen

Die Kärntner SPÖ verurteilt die jüngsten Tariferhöhungen im Verkehrsverbund Kärnten

Klagenfurt (SP-KTN) – Gewaltige Preiserhöhungen treffen die Kärntner Pendler mit den neuen Tarifbestimmungen des Verkehrsverbundes Kärnten. Vor allem Einzelkarten, Tageskarten und Seniorenkarten werden massiv verteuert. So kostet etwa eine Tageskarte von Spitta/Drau nach Klagenfurt statt bisher 10,20 Euro nun mehr als das Doppelte, nämlich 24,20 Euro. "Diese Verteuerung verurteilen wir Sozialdemokraten massivst, denn so wird der Steuerzahler gleich doppelt zur Kasse gebeten", kritisiert SP-Verkehrssprecher und LAbg. Rudolf Schober die Benachteiligung jener, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Der Verkehrsverbund Kärnten finanziert sich zu je einem Drittel aus Bundes-, Landes- und Gemeindemitteln, in Summe sind das für heuer 7,6 Millionen Euro. Alleine der Gemeindeanteil für 2003 ist um 12,5 Prozent gestiegen.

Doch diese unsoziale Preispolitik scheint die Regierung kalt zu lassen. Auch bei den ÖBB stehen Verteuerungen ins Haus. So ist etwa der Zuschlag für im Zug gekaufte Karten testweise von drei auf zehn Euro angehoben werden. "Das passiert, wenn man nur noch an Privatisierungen und Geld scheffeln denkt, anstatt an das Wohl der Bürgerinnen und Bürger", fordert Schober stattdessen die Tarife im öffentlichen Verkehr nicht derartig zu erhöhen. So werde die Benützung der Öffis noch unattraktiver, als sie durch die Einstellung vieler Fahrstrecken bereits geworden ist. Gerade im Sinne der Bürger aber auch des Umweltschutzes muss die Benutzung von Bus und Bahn forciert werden. (Schluss)

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