Lindner: Schüssel soll sich der Jugend stellen!

FSG-Jugendvorsitzender wiedergewählt

Wien (FSG). Im Vorstand der FSG-Jugend wurde heute Mario Lindner, Vorsitzender der Eisenbahnerjugend, mit 97,87 Prozent der Stimmen als FSG-Jugendvorsitzender wiedergewählt. "Für mich ist die Funktion als FSG-Jugendvorsitzender nicht nur ein Ehre, sondern vielmehr eine große Herausforderung. Die schwarz-blaue Bundesregierung hat für die Jugend in unserem Land nicht nur einen Stillstand, sondern einen Rückschritt bedeutet. Dies muss sich wieder ändern", so der Eisenbahngwerkschafter Lindner.++++

Worauf Lindner seine Schwerpunkte legen wird, ist für ihn klar:
Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre, das Recht auf Bildung für alle und ein Stopp des Ausverkaufs staatlicher Unternehmen. "Eine Politik, in der Jugendarbeitslosigkeit als Schönheitsfehler abgestempelt wird, in der versucht wird, Jugendliche mit Schmalspurberufen abzuspeisen und in der alles unternommen wird, um arbeitslose Jugendliche nur nicht in den monatlichen AMS-Statistiken aufscheinen zu lassen: Das ist nicht unsere Auffassung einer zukunftsträchtigen Jugendpolitik." Hingegen sei eine Reform der Finanzierung der Lehrlingsausbildung dringend notwendig: "Auch Betriebe, die selbst keine Lehrlinge ausbilden, sollen sich über einen Ausbildungsfonds an den Kosten beteiligen", fordert Lindner.

Die ungerechten Studiengebühren sind Lindner ebenso ein Dorn im Auge: "Mittlerweile ist klar bewiesen, dass die Studiengebühren gerade die Studierenden aus bildungsfernen Schichten von den Universitäten vertreibt", beklagt der wiedergewählte Vorsitzende.

"Kanzler Schüssel und seine MinisterInnen, allen voran Martin Bartenstein und Elisabeth Gehrer, haben in den vergangenen dreieinhalb Jahren eine Politik gegen die Jugend betrieben. Das muss sich schnellstens ändern." Das Wahlrecht ab 16 Jahren würde auch jungen Menschen die Möglichkeit geben, über ihre Vertreter im Parlament zu entscheiden. "Doch die Regierung will sich der Jugend offensichtlich nicht stellen", schließt Mario Lindner.

FSG, 4. Oktober 2003 Nr. 066

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