Partik-Pablé fordert Maßnahmen gegen Scheinadoptionen

Erwachsenenadoption ist in den meisten europäischen Staaten nicht möglich

Wien, 2003-10-04 (fpd) - Maßnahmen gegen Scheinadoptionen forderte heute FPÖ-Justizsprecherin Dr. Helene Partik-Pablé. ****

In den meisten europäischen Staaten sei die Erwachsenenadoption rechtlich nicht möglich, führte Partik-Pablé aus. In Österreich hingegen bestehe das Recht, Erwachsene, auch Ausländer, zu adoptieren. Diese Tatsache nähmen viele Ausländer zum Anlaß, durch Scheinadoption die österreichische Staatsbürgerschaft zu erwerben.

2002 habe es rund 3.000 Scheinadoptionen gegeben. Diese Zahl belege die dringende Notwendigkeit, gegen diese Vorgänge anzukämpfen. Partik-Pablé forderte den Justizminister auf, Maßnahmen zur Verhinderung von Scheinadoptionen in Österreich zu treffen. Durchführbar werde dies nur dadurch sein, die Erwachsenenadoption überhaupt rechtlich unmöglich zu machen. (Schluß)

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