WK-Vizepräsident Zech sieht dringenden Reformbedarf in der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft!

Anstatt Melkuh für das Krankenkassensystem zu sein, sollte man besser die Zwangsmitglieder entlasten!

Bregenz (OTS) - Einen dringenden Handlungsbedarf für Reformen in der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft sieht der freiheitliche WK-Vizepräsident von Vorarlberg, Roman Zech.

Zech dazu: "Für mich und vieler meiner Kollegen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Krankenkasse der Unternehmer den maroden Kassen Darlehen gibt, deren Rückzahlung nicht einmal garantiert ist, um im gleichen Atemzug ihre Zwangsmitglieder immer mehr zur Kasse zu bitten. Anstatt eine Höchstbemessungsgrundlage oder gar ein Bonus Malus System einzuführen, sollen nun auch noch Privatentnahmen und Nebeneinkünfte voll belastet werden. Es reicht, schließlich zeigt man innerhalb der Unternehmerschaft genügend Solidarität, denn 60 Prozent zahlen nur den Mindestbeitrag und werden so vom Rest getragen."

Anstatt die Melkkuh für marode Kassen zu sein, sollte man lieber die Zwangsmitglieder entlasten. Die 72 Mio. " an Darlehen sowie die Tatsache, dass der Hauptverband der gewerblichen Sozialversicherungsanstalt 15,6 Mio. " an Strukturmitteln vorenthaltet, zeigt, dass dringender Handlungsbedarf vorliege. Dass die Krankenkasse der Gewerbetreibenden Überschüsse erwirtschaft liegt nicht etwa an der sorgfältigen Verwaltung der Zwangsbeiträge, sondern an der Tatsache, dass sich kaum ein Unternehmer einen Krankenstand leisten könne sowie am Festhalten von 20% Selbstbehalt. Daher kann die Forderung der Wirtschaft nur die sein, herunter mit den Beiträgen, Einführung eines Bonus Malussystems sowie eine

Höchstbemessungsgrundlage ähnlich dem ASVG-System, so der WK-Vizepräsident von Vorarlberg, Roman Zech, abschließend. (Ende)mb

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