FP-Bezirksobfrau-Stv. Fiedler: Tazl soll nicht Pontius Pilatus imitieren

GR Tazl ist als "Knittelfelderin" mitverantwortlich für den Werdegang der FPÖ

Salzburg (OTS) - Die Aussagen der Klubobfrau der Stadt-FPÖ anlässlich der Bekanntgabe ihrer Kandidatur zur Gemeinderatswahl 2004 können nur zu einem fassungslosen Staunen führen, sagte die stellvertretende FP-Bezirksobfrau des Flachgaues, Mag. Dorothea Fiedler.

Wenn Tazl von einer "neuen FPÖ" spreche, müsse sie sich die Frage gefallen lassen, warum sie denn mit Schnell und Mitterdorfer eine der "Scharfmacherinnen" bei sämtlichen Parteiausschlüssen verdienter Parteifunktionäre gewesen sei. Jetzt herzugehen und mit Kreidestimme das eigene Tun zu kritisieren, bezeichnet Fiedler als schlechtes Omen für einen sogenannten "Neubeginn".

Da Tazl & Co auch als "Oberknittelfelder" auftraten, sei wohl klar, wer für die, laut Mitterdorfer "desaströsen Wahlergebnisse" mitverantwortlich sei, nämlich Frau Tazl selbst. "Jedem Freiheitlichen muß die Zornesröte ins Gesicht steigen, wenn die Stellvertreterin von LPO Schnell jetzt so tut, als könnte sie Pontius Pilatus - "Wasche meine Hände in Unschuld" kopieren.

"Tatsache bleibt, dass sehr wohl ein Neubeginn der FPÖ notwendig ist, aber sicher nicht mit den Verursachern des Niederganges der Partei", schloß FP-Bezirksobmann-Stv. Fiedler.

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