Partik-Pablé: Konzepte Gusenbauers - "Chancenlos in Rotweißrot"

SPÖ kann es nicht lassen, Pflegegeld in Zweifel zu ziehen

Wien, 2003-10-03 (fpd) - Als Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten sozialistischer Belastungspolitik bezeichnet FPÖ-Klubobmannstellvertreterin Dr. Helene Partik-Pablé die Forderung von SPÖ-Vorsitzendem Gusenbauer nach höheren Kassenbeiträgen. ****

"Wenn das die Innovationen des 'rotweißroten Konzepts' der SPÖ sind, kann man nur 'Gute Nacht, Österreich' sagen", meinte Partik-Pablé. Tatsächlich geeignete Maßnahmen zur Reform des Gesundheitssystems wie etwa Bürokratieabbau und Entpolitisierung seien für die Sozialisten Fremdwörter, die sie nicht einmal vom Hörensagen kennen würden. Die Konzepte Gusenbauers könne man in Wahrheit nur unter das Motto "Chancenlos in Rotweißrot" stellen.

Offensichtlich könnten die Sozialisten es auch nicht lassen, immer wieder die Schwächsten in der Gesellschaft anzugreifen und das Pflegegeld in Zweifel zu ziehen, kritisierte Partik-Pablé. Gusenbauer solle sich bei den Behinderten einmal wirklich umsehen, dann würde er feststellen, daß es wirklich ein schweres Los sei, wenn man mit einer Behinderung leben müsse und jede zusätzliche Leistung, um das Leben einfacher zu machen, teuer erkauft werden müsse. Wenn Gusenbauer Gutverdienende bzw. Pensionisten mit hoher Pension anführe, bei denen man das Pflegegeld kürzen könne, habe er hier sicher die falsche Gruppe im Auge, denn Behinderte gehörten ganz einfach nicht zu den Wohlhabenden im Lande. "Das ist schon durch dreißig Jahre sozialistischer Politik verhindert worden." Jedenfalls beweise die Idee Gusenbauers, wieder einmal nach dem Pflegegeld greifen zu wollen, daß bei der SPÖ die soziale Kälte beheimatet sei und sicher nicht das Verständnis für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. (Schluß)

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