Boom hält an: Tourismus-Lehrberufe schwer gefragt

10 Prozent mehr neu abgeschlossene Lehrverträge bei Tourismus-Lehrberufen - Kochausbildung der absolute Renner 2003: Zunahme von mehr als 14 Prozent

Wien (PWK665) - Österreichweit lassen sich derzeit jährlich 13.000 junge Menschen in einem Tourismus-Lehrberuf ausbilden, womit dieser attraktive Wirtschaftszweig mit 12,6 Prozent aller auszubildenden Lehrlingen zu den wichtigsten Ausbildungsbranchen innerhalb der gesamten Wirtschaft zählt. Bei den aktuellen Lehrvertragszahlen 2003, die die Anzahl der heuer neu abgeschlossenen Lehrvertragsverhältnisse wiedergeben, verzeichnet der Tourismus einen Zuwachs von 10 Prozent. "Der absolute Renner ist die Kochausbildung, hier beträgt die Zunahme gar 14,2 Prozent, was den hohen Stellenwert des Kochs in der Gesellschaft bestätigt und die guten Verdienstmöglichkeiten als erstklassiger Nebeneffekt gerne mitgenommen werden", freut sich Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), selbst prominenter Hotelier aus Oberösterreich. Bei diesen imposanten Zahlen - der Zuwachs bei den in Tourismus-Lehrberufen abgeschlossenen Lehrverträgen liegt im Branchenvergleich im Spitzenfeld - ist es für die Interessenvertreter in der Wirtschaftskammer Österreich nicht verwunderlich, dass der zuständige Minister voll hinter der Branche steht.

Für Schenner kommen diese Zuwächse jedoch nicht unerwartet: "Seitens unserer Sparte wurden alle Tourismuslehrberufe - also Koch, Restaurantfachmann, Systemgastronomiefachmann, Hotel- und Gastgewerbeassistent, Fitnessbetreuer und Reisebüroassistent - in den letzten eineinhalb Jahren modernisiert, um den sich ständig und rasch ändernden Bedürfnissen unserer Gäste bestmöglich gerecht zu werden. Darüber hinaus sind wir darum bemüht, aktuellen Trends durch neue Lehrberufe Rechnung zu tragen, wie zuletzt dem Systemgastronomieassistenten und Fitnessbetreuer. Wir werden uns deshalb auch bemühen, den Wellness-Bereich in der dualen Ausbildung zu berücksichtigen. Entsprechende Verhandlungen wird es in Kürze mit den Sozialpartnern geben."

Die starke Nachfrage nach mittels Tourismuslehre ausgebildeten Fachkräften werde aufgrund der steigenden Dienstleistungsqualität einerseits und der praxisnahen Ausbildung andererseits auch in Zukunft anhalten. "Der Tourismus zählt eben weltweit zu den führenden Wachstumsbranchen mit absolut höchster Arbeitssicherheit", erklärt Schenner abschließend. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Dr. Michael Raffling
Tel.: 05 90 900-3567

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003