Wiener Freiheitliche: Vorgehensweise bei startender U-Kommission

Wien (OTS) - Anlässlich der demnächst startenden Untersuchungskommission zum Wiener Pflegewesen erläuterten GR Dr. Wilfried Serles und die Gesundheitssprecherin der Wiener FPÖ, Stadträtin Karin Landauer, in einem Mediengespräch am Freitag ihre diesbezügliche Vorgehensweise. Derzeit sei man, so die beiden Mandatare, inmitten der Faktensammlung, die durch ein demnächst in Tageszeitungen geschaltenes Inserat der Wiener FPÖ, sich bei Missständen im Wiener Pflegebereich zu melden, unterstützt werden wird. Zu Beginn schlug Serles die Ladung von Auskunftspersonen vor. So soll etwa der im Ruhestand befindliche OSR Dr. Karl Graf, ehemals Leiter der MA 15, der Kommission über die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Pflegebereich informieren. Die Ladung wichtiger Zeugen - Serles nannte hierbei u.a. Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann - soll erst nach Vorlage des entsprechenden Kontrollamtberichtes erfolgen, dessen Fertigstellung Serles mit Frühjahr nächsten Jahres erwartet. Als weitere Zeugen nannte Serles u.a. die Prüfungsleiterin der MA 47, den Wiener Patientenanwalt, wie auch das Führungspersonal des Geriatriezentrums am Wienerwald.

Weiters schlugen die beiden Mandatare vor, einen Unterausschuss der Untersuchungskommission zu bilden, der inhaltlich eine Neukonzeption des Wiener Pflegewesens entwerfen soll. Landauer betonte, dass es zu den wesentlichen Forderungen ihrer Fraktion gehöre, die Wahlfreiheit für den Pflegebereich für alle Wienerinnen und Wiener sicherzustellen. Weiters betonte sie, dass die Forderung nach einer zusätzlichen Pflegemilliarde aufrecht bleibe, da ein modernisiertes Pflegewesen in Wien deutlich besser dotiert sein müsse.

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