Gorbach strikt gegen Aufweichung bestehender Wochenendfahrverboten

Transit .- und Verkehrssicherheitsbedenken gegen europaweite Harmonisierung

Wien (OTS) - "Die Festlegung von Wochenendfahrverboten muss in nationaler Zuständigkeit bleiben. Alles andere würde eine Aufweichung der bestehenden Wochenendfahrverbote bedeuten, weil sich die EU zugunsten des freien Warenverkehrs natürlich auf einen ´kleinsten gemeinsamen Nenner’ festlegen würde. Das bedeutet mehr Transit und mehr Unfälle am Wochenende", meinte Verkehrsminister Hubert Gorbach hinsichtlich Italiens Vorstoß zur europaweiten Vereinheitlichung von Wochenendfahrverboten.

"Ich habe größte Verkehrssicherheitsbedenken", erklärte Gorbach "denn gerade am Wochenende gibt es zusätzliche Urlauberströme, weshalb die Entflechtung von LKW- und PKW-Verkehr besonders wichtig ist", so Gorbach. Immerhin würden 15 Prozent aller Verkehrstoten bei Unfällen mit schweren LKW sterben.

Er werde kommende Woche beim Verkehrsministerrat in Luxemburg seinen italienischen Amtskollegen auf die Problematik ansprechen und ihn zur Beibehaltung der bisherigen Haltung Italiens in dieser Frage auffordern. (Schluss bxf)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christine Lackner
Pressesprecherin
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8400
christine.lackner@bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0001