Kärntner Gebietskrankenkasse: Reformen im Gesundheitswesen

GKK-Obmann Helmut Pansi fordert qualitative Vorgangsweise - Krankenkassen in Reformen einbinden!

Klagenfurt (OTS) - Reformen im Gesundheitswesen müssen um qualitativ zu sein auch in qualitativer Form ablaufen. Seitens der Kärntner Gebietskrankenkasse wird daher von allen politischen Verantwortungsträgern erwartet, dass die bestehenden Grundsätze wie Qualität und Solidarität sowie die gesetzliche Pflichtversicherung auch in Zukunft gesichert werden, betont der Obmann der KGKK Helmut Pansi zu den aktuell laufenden Gesundheitsdebatten.

Da die heimischen Krankenkassen mit europaweit niedrigsten Beiträgen den Zugang zu hochwertigen medizinischen Leistungen sichern - allein im Bereich der Kärntner Gebietskrankenkasse sind 150.000 Personen beitragsfrei mitversichert - ist bei allen Reformvorhaben höchste Sensibilität gefordert. Die Beachtung aller Grundsätze, wie z. B. die Aufrechterhaltung der Solidarität ist höchstes Gebot. Bei den in letzter Zeit immer wieder aufgeworfenen Forderungen nach einer umfassenden Reform des Gesundheitswesens müssen Qualitätsverbesserungen - unter Einbeziehung aller Mitbeteiligten -das Ziel sein. Eine Reduzierung der Anzahl der Krankenkassen wäre der falsche Weg. Gerade die aktuellen Vergleiche mit Deutschland haben gezeigt, dass weder "der Wettbewerb unter Kassen" oder die Wahlmög-lichkeiten für Versicherte irgendwelche strukturellen Verbesserungen im deutschen Gesundheitswesen gebracht haben. Leistungen wie etwa das Krankengeld oder Leistungen im "Zahnbereich" werden förmlich "aus-verlagert"!

Der Kärntner GKK-Obmann erinnert abschließend an die hohe Innovations-bereitschaft der Krankenkassen. Laufend finden Veränderungen mit Verbesserungen des Leistungskataloges, die durch die Selbstverwaltungen geregelt werden, statt. Der Kärntner Kassenobmann fordert daher eine Einbindung der Fachleute aus den Krankenkassen bei den kommenden Reformmaßnahmen.

Eine Umwandlung der Selbstverwaltungen in Aufsichtsratsmodelle würde keine Struktur- und Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen lösen. Zen-tralisisierungen nach Wien würden nur die Versicherten in den Bundesländern benachteiligen, so Helmut Pansi abschließend.

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