FFF beweist starke internationale Vernetzung

Hohe Beteiligungsquote am EU-Netzwerk-Programm ERA-NET

Wien (OTS) - Internationaler Erfolg für den Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF): Der Fonds ist gleich an vier von jenen 31 internationalen Projekten beteiligt, die im Rahmen des EU-Netzwerksprogramms ERA-NET unter 72 Einreichungen aus ganz Europa positiv evaluiert wurden. Diese Projekte können nun mit Förderungen aus dem 148-Millionen-Euro-Topf rechnen, der im 6.EU-Forschungs-Rahmenprogramm für ERA-NET reserviert ist. In einem dieser Projekte ist der FFF selbst Projektleiter und damit Koordinator für Institutionen aus acht Ländern.

Damit beweist der Fonds seine starke europäische Vernetzung und sein internationales Standing als begehrter Kooperationspartner. Dies ist das Resultat eines konsequenten Networkings des FFF unter den europäischen Partnern in der Forschungs-

und Technologieförderung. Der Fonds sieht diese Arbeit als eine wichtige Aufgabe und Verpflichtung gegenüber der mittelständischen Wirtschaft in Österreich, um dieser den Zugang zu internationalen Forschungskooperationen offen zu halten. Dies ist gerade vor dem Hintergrund des neuen 6.EU-Forschungs-Rahmenprogramms von besonderer Bedeutung, weil die darin geforderten Projektdimensionen Klein- und Mittelbetriebe aus internationalen Netzen auszuschließen drohen.

Die Programmlinie ERA-NET (ERA: European Research Area) soll die Herausbildung des Europäischen Forschungsraums forcieren, indem Forschungsaktivitäten auf nationaler und regionaler Ebene in ein europäisches Netzwerk eingebunden werden. Öffentliche Institutionen, die Forschungsprogramme managen und/oder finanzieren, sollen dabei zu programmspezifischen Themen mit zumindest zwei Partnern aus anderen Ländern Konsortien bilden. Der Erfahrungsaustausch soll dabei gemeinsame Lernprozesse, die Abstimmung von Programmansätzen und vielleicht gemeinsame Abwicklungsstandards bewirken. Auf mittlere Sicht sollte dies zur gegenseitigen Öffnung bisher nationaler Förderprogramme und zu gemeinsam formulierten Förderausschreibungen führen.

In der ersten ERA-NET-Ausschreibungsrunde, die mit 24 Mio. Euro dotiert ist, reichten 72 internationale Konsortien mit 384 Teilnehmern Netzwerk-Projekte zur Förderung ein. 31 davon wurden positiv evaluiert. Darunter sind auch zehn Projekte mit österreichischer Beteiligung. Zwei Projekte stehen unter österreichischer Koordination.

Unter der Koordination des FFF steht ein Förderinstitutionen aus acht Länder umfassendes Konsortium, das sich der Vernetzung von Programmen im Bereich Mikro- und Nanotechnologie widmet. Beteiligt ist der FFF darüber hinaus an einem Netzwerk-Projekt für Programme zu den Themen "Kollektive Forschung für KMU". Die ERA-NET-Projekte "Nachhaltiges Wirtschaften" sowie "Einsatz von Informationstechnologien in traditionellen Fertigungsindustrien" werden in enger Zusammenarbeit von FFF und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie durchgeführt.

Diese Bestätigung des internationalen Profils des FFF kommt gerade in dem Jahr, in dem der Fonds auch den Vorsitz in der Vereinigung der europäischen Forschungs- und Technologieförderstellen für die Wirtschaft (TAFTIE) innehat. TAFTIE repräsentiert 14 Förderorganisationen aus 13 europäischen Ländern, die an Strategien zur Entwicklung des Europäischen Forschungsraums arbeiten. Das Vorsitzjahr wird im November in der großen TAFTIE-Jahreskonferenz kulminieren, die unter der Gastgeberschaft des FFF Technologieexperten aus ganz Europa nach Wien bringen wird.

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Elisabeth Gruber
Forschungsförderungsfonds
für die gewerbliche Wirtschaft
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