BV-Wimmer: "Die Bezirksgrenzen zu Mariahilf sind keine Barrieren, sondern stadtplanerische Verbindungsstellen!"

Wien (SPW-K) Im Rahmen eines Herbstspazierganges präsentierten gestern, Donnerstag der SPÖ-Bezirksvorsteher von Margareten, Ing. Kurt Ph. Wimmer und der SPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Mariahilf, Peter Chlup Projekte, die zusätzliche Lebensqualität in die beiden Bezirke - insbesondere das Wiental bringen werden. "Durch die Wählerentscheidung bei der jüngsten Gemeinderatswahl ist es nun möglich, dass die Grenzen der beiden Bezirke nicht mehr als Barrieren verstanden werden, sondern uns die Möglichkeit geben, stadtplanerische Verbindungs- und Nahtstellen im Sinne der BürgerInnen von Margareten und Mariahilf herzustellen", betonten Wimmer und Chlup.*****

Erste Station des Herbstspazierganges war das Projekt "Margaretner Stadtwildnis" im Rahmen dessen ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren durchgeführt wurde, an dem sich besonders die Kinder der Umgebung aktiv an der Gestaltung mit gearbeitet haben. "Die Stadtwildnis", so Bezirksvorsteher Wimmer, "ist neben dem urbanen, bereits gestalteten Scheupark eine Fläche, die über einen alten, relativ dichten Baumbestand verfügt und so gut wie möglich in ihrem ursprünglichen Zustand belassen wurde. Auf Wunsch der Kinder wurde ein Baumhaus errichtet, es gibt Netze, Schaukeln, und einen hohlen Baum." Die offizielle Eröffnung ist für Ende Oktober geplant.

Zweite Station war das Wiental, wo der Margaretner Bezirksvorsteher darauf verwies, dass nach der Fertigstellung des Wiental Kanals 2005 das Wiener Kanalsystem zu den modernsten in Europa gehören werde. "Für die BewohnerInnen des 5. Bezirkes bringt der Wiental Kanal viele positive Veränderungen. So wird der Ernst Arnold-Park neu gestaltet, kleine Mauern mit Sitzflächen, die die Grünflächen begrenzen, laden zum rasten ein. Der Naschmarkt wird an den Radweg entlang des Wientals angeschlossen, indem hinter dem Rüdigerhof über die U-Bahntrasse ein neuer Steg gebaut wird", erläuterte Wimmer.

Mariahilf als Pilotprojekt für "Gender Mainstreaming"

Der Bezirksvorsteher-Stellverteter von Mariahilf, Peter Chlup verwies im Rahmen des Herbstspazierganges auf das Projekt "Strukturentwicklung Magdalenengrund" und im speziellen auf die Umgestaltung der Eggerthgasse. "Schon vor einigen Jahren wurden die Straßenzüge Eggerthgasse, Dürergasse und Luftbadgasse als Wohnstraßen verordnet, begleitende Gestaltungsmaßnahmen wurden jedoch nicht gesetzt", erklärte Chlup. Um bei der nun in Angriff genommenen Umgestaltung auch die Vorstellungen der betroffenen BürgerInnen einzubeziehen, wurde eine Bürgerdiskussion veranstaltet bei der unter anderem der Wunsch nach einem Fahrverbot für Schwerfahrzeuge, eine Verbesserung der Situation für FußgängerInnen und eine Reduktion der zu hohen PKW-Geschwindigkeiten in der Luftbadgasse eingebracht wurde,

Besonders stolz ist der Mariahilfer Bezirksvorsteher-Stellverteter auf die Tatsache, dass der 6. Bezirk von den zuständigen StadträtInnen bei Fragen des "Gender Mainstreaming³ in den Planungen für den Straßenraum als Pilotprojekt ausgewählt wurde. "Uns geht es dabei in erster Linie darum, die Chancengleichheit von Personengruppen, wie Behinderten oder Mütter mit Kinderwägen, auch in den Köpfen der zuständigen Beamten zu verankern, Sei es nun bei der Genehmigung von Bushaltestellen, Baustellen oder Schanigärten."

"Im Mittelpunkt unserer Arbeiten im Bezirk stehen immer die BürgerInnen, das zeigen auch die unzähligen Bürgerbeteiligungsverfahren die in den beiden Bezirken durchgeführt wurden und werden. Die aktive Mitarbeit der BezirksbewohnerInnen zeigt uns aber auch, das die Menschen sehr daran interessiert sind, ihren Bezirk noch lebenswerter und noch liebenwerter zu gestalten", sagten Wimmer und Chlup abschließend. (Schluss)

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