AK für Wettbewerb bei Taxipreisen

AK verlangt Höchsttarif statt Fixtarif - Angebot und Nachfrage regeln Markt - Wettbewerb käme in Fahrt

Wien (AK) - Auf Grund der Taxipreisverteuerung ab 3. Oktober kritisiert AK-Verkehrsexpertin Doris Unfried die jetzige Taxitarif-Regelung als wettbewerbshemmend. Statt eines Fixtarifs verlangt die AK einen Höchsttarif, den die Taxiunternehmen unterbieten können, aber auch die Konsumenten könnten billigere Tarife aushandeln. Angebot und Nachfrage regeln den Markt, so Unfried: Das würde Wettbewerb schaffen.

Derzeit verordnet der jeweilige Landeshauptmann einen fixen Taxitarif für eine Gemeinde. Dadurch gibt es für die Taxifahrer keinen Spielraum, denn der verordnete Tarif darf weder über- noch unterschritten werden. Es gibt keine Konkurrenz unter den Taxiunternehmen, und auch die Konsumenten haben keine Chance, billigere Fahrten auszuwählen, kritisiert Unfried. Es gibt keinen Wettbewerb.

Die AK ist gegen diese starre Preisregelung und verlangt einen verordneten Höchsttarif. Unfried: Es käme zu Wettbewerb, da die Taxiunternehmen den Tarif auch unterbieten und dadurch zusätzlich Fahrgäste gewinnen könnten. Jeder Konsument in einem Taxi kann vorab einen für sich billigeren Preis aushandeln, hätte aber immer den vom Landeshauptmann festgelegten Höchsttarif auf dem Taxameter als Kontrolle. Überlegungen, die Taxipreise freizugeben, lehnt die AK ab. Das würde sich nachteilig für die Konsumenten auswirken, da es nach oben keine Preisgrenze geben würde.

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