Lichtenberger zum sektoralen Fahrverbot: EU deckt schonungslos Fehler der Tiroler Landesregierung auf

Grüne fordern Fahrverbot für "Stinker"

Wien (OTS) Die heutige Entscheidung auf europäischer Ebene für eine Aussetzung des sektoralen Fahrverbotes, deckt - leider nicht zum ersten Mal - schonungslos die Fehler der Tiroler Landesregierung bei der Erlassung des Fahrverbotes auf. "Wer so viele Jahre nach dem Beitritt zur EU noch immer nicht weiß, dass Diskriminierungen zum Schutz der heimischen Wirtschaft nicht durchgehen, braucht ein paar Nachhilfestunden in europäischer Politik," meint die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger.
"Offensichtlich haben die zahlreichen Ausnahmen aus dem sektoralen Fahrverbot zu Gunsten einheimischer Frächter in Brüssel den Eindruck erweckt, dass es der Tiroler Landesregierung weniger um den Schutz der Umwelt und der Menschen als mehr um den Schutz einiger befreundeter Frächter gegangen ist," so Lichtenberger weiter. "Nun muss die Tiroler Landesregierung hieb- und stichfeste Daten liefern, wenn sie wirklich etwas für die Verbesserung der Situation im Inntal tun will. Glaubwürdigkeit könnte sie erringen, wenn sie ein Fahrverbot für "Stinker" ins Auge fassen würde," so Lichtenberger abschließend.

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