RSO Wien im Oktober: von Berlioz bis Ligeti und Auftakt einer neuen Konzertreihe im RadioKulturhaus

Wien (OTS) - Das RSO Wien startet mit drei Konzerten - eines davon im Rahmen von "Wien Modern" - in die neue Saison. Weiters findet im Oktober die Auftaktveranstaltung zu einer neuen Reihe von Gesprächskonzerten im RadioKulturhaus statt.

Das erste RSO Wien-Konzert der Saison findet am 6. Oktober im Musikverein statt: Yan Pascal Tortelier dirigiert neben Berlioz' Ouvertüre zu "Benvenuto Cellini" und Leonard Bernsteins Serenade für Violine und Orchester nach Platos "Symposium" (Solist: Pierre Amoyal) Sergej Prokofjews großartige Symphonie No. 5. Österreich 1 sendet einen Mitschnitt des Konzerts am 10. Oktober um 19.30 Uhr.

Prokofjews Werk steht nur wenige Tage später im Zentrum eines Gesprächskonzertes, das wiederum den Auftakt zu einer spannenden neuen Veranstaltungsreihe des RSO Wien darstellt. Unter dem Titel "Klassische Verführung" werden in sechs Konzerten im Wiener RadioKulturhaus exemplarische Werke der Musikgeschichte durch den Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam mit den jeweiligen Dirigenten vorgestellt. Nach dem "Rising Star" Tugan Sokhiev, der mit Prokofjews Symphonie No. 5 in Wien am 17. Oktober debütiert (in Ö1 am 24.11., 10.05 Uhr), werden der estnische Dirigent Olari Elts (gleichfalls in Wien debütierend) und Julia Jones am Pult des Radio-Symphonieorchesters Wien stehen und natürlich der Chefdirigent des RSO Wien, Bertrand de Billy, der drei der Konzerte leiten wird. Und: Am Vormittag dieser Konzertabende gibt es jeweils eine Schülervorführung im RadioKulturhaus.

Am 25. Oktober wird sich de Billy ein weiteres Mal mit einem Werk Gustav Mahlers auseinandersetzen. Dessen erste Symphonie wird im Konzerthaus mit dem Orgelkonzert von Wolfgang Rihm kontrastiert. Österreich 1 sendet das Konzert am 26. Oktober um 19.30 Uhr.

Am 31. Oktober wird Michael Boder mit dem RSO Wien im Musikverein im Rahmen von "Wien Modern" zwei der wichtigsten Werke der Zeitgenössischen Musik aufführen wird: Das 1954 entstandene Orchesterwerk "Metastasis", mit dem Iannis Xenakis seine Karriere als Komponist begann und György Ligetis berühmtes Meisterwerk "Atmosphères", dem - unter Mitwirkung des Arnold-Schoenberg-Chors -das späte Requiem des ungarischen Komponisten gegenübergestellt wird. Österreich 1 überträgt das Konzert live ab 19.30 Uhr.

Zudem ist eine weitere Produktion des RSO Wien auf CD erschienen:
Die von der Kritik hochgelobten Aufnahmen der Symphonien No. 4., 6. und 7. von Egon Wellesz wurden mit der 2. und 9. Symphonie fortgesetzt. Mitte nächsten Jahres werden dann alle Symphonien des bedeutendsten österreichischen Symphonikers nach 1945 in Einspielungen des RSO Wien vorliegen.(ih)

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