- 30.09.2003, 15:17:10
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Holzbaupreis Niederösterreich 2003 entschieden
Sobotka: "Die beste Werbung für Bauen mit Holz"
St. Pölten (NLK) - "Eine bessere Werbung für Holz als Baustoff als
diese Häuser gibt es wohl nicht: Die beim Holzbaupreis
Niederösterreich 2003 ausgezeichneten Projekte beweisen, wie
funktionell und atemberaubend schön Holzarchitektur sein kann", so
Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. In vier Kategorien wurden die
schönsten Holzbauten 2003 ausgezeichnet.
Ein kühn gestaltetes Bürogebäude, das mit Sonnenkraft beheizt
wird, ein "schwebender" Kindergarten, ein elegantes Holzgebäude als
Tor zum Nationalpark, ein Einfamilienhaus, das aus jedem Blickwinkel
überrascht, und ein Zubau, der in frechem Rot aus dem Garten ragt -
die beim Holzbaupreis Niederösterreich 2003 preisgewürdigten Objekte
könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch haben sie etwas
gemeinsam: den perfekten Umgang mit dem Baustoff Holz.
Wettbewerbs-Initiator ist Umwelt-Landesrat Sobotka, der sich
deshalb nicht nur über die Menge, sondern vor allem auch über die
hohe Qualität der eingereichten Arbeiten freut: "Die Siegerprojekte
beim Holzbaupreis Niederösterreich 2003 zeigen den Standard, den die
moderne Holzarchitektur in diesem Land bereits erreicht hat. Holz ist
zum High-Tech-Baustoff mit Tradition und Zukunft geworden."
Ziel des von Sobotka initiierten Wettbewerbs ist es, die vielen
Möglichkeiten des Baustoffes Holz aufzuzeigen. "Als wir vor vier
Jahren in Niederösterreich damit begonnen haben, einen Holzbaupreis
auszuschreiben, war Holz mit 5 Prozent Anteil am Baumarkt vertreten.
Mittlerweile konnte der Anteil des Baustoffes Holz auf 9 bis 10
Prozent gesteigert werden."
Für die Errichtung von Gebäuden ist auch die Bauzeit ein
wesentlicher wirtschaftlicher Faktor. Da Holzbauten weitgehend - bis
zu 80 Prozent - in Hallen vorgefertigt werden können, verkürzt sich
die Errichtung auf der Baustelle auf ein Minimum. Zusätzlich
ermöglichen die geringeren Wandstärken im Holzbau eine bessere
Nutzung der vorhandenen Baufläche. "Der jährliche Nettozuwachs an
Holz in den niederösterreichischen Wäldern liegt bei rund 1,5
Millionen Festmetern. Es wächst auf jeden Fall mehr nach als genutzt
wird. Darüber hinaus bleibt die Wertschöpfung in der Region", fasst
Sobotka die Vorteile von Holz zusammen.
Die Fachjury unter der Leitung von Architekt Dr. Walter Zschokke
kürte fünf Sieger, die sich über ein Preisgeld von insgesamt 15.000
Euro freuen dürfen.
Sobotka setzt vor allem auf die Signalwirkung, die beispielhafte
Holzarchitektur auf Bauherren, Planer und ausführende Betriebe
erzielen soll: "Niederösterreich hat alle Zutaten, um zu einem
bedeutenden Holzbauland zu werden - vom Waldreichtum bis zum
planerischen und technischen Know-how. Der Holzbaupreis
Niederösterreich ist ein wichtiger Motivationsfaktor auf dem Weg
dorthin."
Preisträger: Kategorie Privatbauten Neubau: Haus Graf, Wieselburg;
Kategorie Privatbauten Zubau: Birkensee Unit, Münchendorf; Kategorie
Öffentliche Bauten Firmen: Bürozubau Rabl-Druck, Schrems; Kategorie
Öffentliche Bauten Kommunal (2 Sieger ex aequo): Nationalparkhaus,
Thayatal, Hardegg, Schloss Reichenau, Reichenau an der Rax;
Anerkennungspreisträger, Privatbauten Neubau: Passivhaus Haidvogl,
Perchtoldsdorf, "Max 35", Klosterneuburg; Wohnbebauung Imbach,
Senftenberg; Öffentliche Bauten Firmen: Rinderstall Wernhof,
Lichtenegg; Öffentliche Bauten Kommunal: Studiengang der
Fachhochschule Wiener Neustadt, Wieselburg.
Weitere Informationen: www.holzbaupreis-noe.at.
OTS0207 2003-09-30/15:17
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