- 30.09.2003, 12:07:39
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Bures/Darabos präsentieren SPÖ-Kampagne "Chance Rot-Weiß-Rot"
SPÖ bietet positive Perspektiven für das Land und seine BürgerInnen
Wien (SK) Mit 1. Oktober startet die SPÖ bundesweit ihre neue
Kampagne unter dem Motto "Chance Rot-Weiß-Rot". Der Slogan lautet:
"SPÖ. Gut für Sie. Besser für Österreich." "Im Zentrum stehen
Inhalte, Inhalte und nochmals Inhalte", sagte
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Dienstag in einer
Pressekonferenz. Das SPÖ-Konzept für einen politischen Kurswechsel in
Österreich könne auf einen kurzen Nenner, "Chance Rot-Weiß-Rot statt
Schwarz-Blau" gebracht werden. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris
Bures: "Wir zeigen auf, dass die SPÖ das bessere Konzept hat. Wir
bieten positive Perspektiven für das Land und seine Bürger." Im
Rahmen der Kampagne setzt die SPÖ auf den Dialog mit den Menschen.
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Die SPÖ sei für einen Kurswechsel bereit und stelle der
Regierung ein klares Konzept entgegen, erklärte Darabos. Dieses
Konzept der SPÖ umfasse - in acht Bereiche gegliedert - alle für
Österreich relevanten Politikfelder und beinhalte auch neue,
innovative Ideen. Die Themenbereiche: Eine aktive Wirtschafts- und
Arbeitsmarktpolitik, eine gerechte Pensionsreform, eine erstklassige
Gesundheitsversorgung für alle, Chancengleichheit in der Bildung,
eine moderne Familienpolitik, eine Reorganisation der Staatsaufgaben,
ein sicheres Österreich und eine weltoffene und berechenbare
Außenpolitik. Im Gegensatz zu Kanzler Schüssel, der das
Koalitionsabkommen als "Bibel" bezeichnet hatte, sei das Konzept der
SPÖ keine Bibel, so Darabos. Vielmehr strebe die SPÖ ein
prozesshaftes Arbeiten an.
Die konkrete Präsentation des inhaltlichen Konzepts erfolgt morgen
Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz von SPÖ-Vorsitzendem Alfred
Gusenbauer und dem Wiener SPÖ-Vorsitzenden, Bürgermeister Michael
Häupl. In weiterer Folge, so Bures, werden dann in jedem Bundesland
Aktionstage mit Alfred Gusenbauer und den SPÖ-Vorsitzenden der Länder
stattfinden. Im Rahmen von großen Informationsveranstaltungen werden
die BürgerInnen eingeladen, die sozialdemokratischen Perspektiven zu
diskutieren. Darüber hinaus soll auf allen Ebenen, bis zur
Gemeindeebene, der Dialog mit der Bevölkerung über das SPÖ-Konzept
gesucht werden. Die großen Veranstaltungen werden bis 26. Oktober
stattfinden, aber das Motto wird als Leitfaden bis zur nächsten
Nationalratswahl dienen. Darabos: "Von dieser Kampagne ausgehend,
wird die inhaltliche und programmatische Arbeit der SPÖ bis zur
Nationalratswahl bestimmt sein."
Der vergangene Wahlsonntag, so Bures weiter, sei für die SPÖ ein "Tag
der Hoffnung und ein Tag des Aufbruchs" gewesen. Deshalb sei nun auch
der richtige Zeitpunkt für den Start der SPÖ-Kampagne. Das Sujet der
Kampagne bezeichnete Bures als "grafisch modern, überraschend und
unkonventionell". Die Vielfältigkeit der Menschen und die Schönheit
Österreichs ergeben das Kampagnenbild, "ein Bild mit großer
Symbolkraft". Dies soll zeigen, so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin,
dass die SPÖ für dieses Land und für die Menschen in diesem Land
steht. Insgesamt sei es eine "sehr lebensfrohe Kampagne" mit einem
"konstruktiven und positiven Politikzugang".
Bures kritisierte das Politikverständnis der ÖVP scharf:
Dieses sei von "Distanz zu den Menschen, Abgehobenheit und einer
kalten, technokratischen Politik geprägt". Wie die Wortmeldungen des
Salzburger Landeshauptmannes Schausberger - zeigen würden, werde
diese Bewertung auch innerhalb der ÖVP bestätigt. Schausberger sprach
im Zusammenhang mit der Politik der Bundes-ÖVP von einer "Politik mit
der Brechstange" und forderte "mehr Gespür und Hausverstand".
Darabos verwies nochmals auf die "klaren und sagenhaften
Gewinne" der SPÖ bei den Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol.
Interessant sei, dass die SPÖ in Oberösterreich allein die
ÖVP-FPÖ-Verluste abfangen konnte. Es sei also nicht so, dass die
FPÖ-Verluste der ÖVP zugute kommen. Vielmehr würden die
Regierungsparteien im Saldo klar verlieren und die Opposition,
insbesondere die SPÖ, klar gewinnen. "Die Menschen haben die Politik
der Regierung satt", schließt Darabos daraus. Die Regierung habe in
der Wirtschaftspolitik versagt, sie verschleudere Staatsbesitz, setze
keine Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit, erhöhe Steuern und
Abgaben, schaffe eine Zwei-Klassen-Medizin, kürze die Pensionen,
raube den Menschen die Zukunftsfähigkeit im Bildungsbereich und setze
in der Sicherheitspolitik einzig und allein auf die Abfangjäger.
(Schluss) se
OTS0128 2003-09-30/12:07
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