- 30.09.2003, 10:11:52
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Neues Kompetenzzentrum für Brusterkrankungen
Rudolfstiftung bietet optimale Betreuung bei Brusterkrankungen
Wien (OTS) - Heute eröffnete Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr.
Elisabeth Pittermann-Höcker das Kompetenzzentrum für
Brusterkrankungen der KAV-Krankenanstalt Rudolfstiftung. Im Rahmen
der Eröffnungsfeier wurde auch der neue Mammainterventionstisch in
Betrieb genommen.
Der Bogen der medizinischen Betreuung bei Brusterkrankungen
spannt sich von der Brustvorsorgeambulanz für junge Mädchen und
Frauen über Einrichtungen zur Diagnostik und Therapie bösartiger
Erkrankungen bis hin zur psychologischen Betreuung. "Dank des neuen
Kompetenzzentrums können nun in der Rudolfstiftung von der Vor- bis
zur Nachsorge alle notwendigen Stufen durchlaufen werden", so der
Ärztliche Direktor der Rudolfstiftung, Dr. Wilhelm Marhold.****
Durch genauere Diagnostik können unnötige Brust-OPs vermieden
werden
Mit der Anschaffung des Mammainterventionstisches ist das
Zentralröntgeninstitut der Rudolfstiftung auf dem modernsten Stand am
Sektor der Diagnostik von Brusterkrankungen. Die neue innovative
Investition macht es möglich, selbst kleinste Verkalkungen durch eine
so genannte Vakuumsaugbiopsie genauestens zu untersuchen und
abzuklären. Nur ein Drittel dieser Verkalkungen sind letztlich ein
Carcinom. Durch diese Vorgehensweise kann somit zwei Drittel der
Frauen eine Operation erspart werden. Vorteile bringt diese Methode
jedoch auch wenn ein Carcinom diagnostiziert wird. Durch das frühe
Erkennen des Tumors kann umgehend die geeignete Therapieform überlegt
und eingeleitet werden.
In der Krankenanstalt Rudolfstiftung hat sich seit mehreren
Jahren ein Team von Spezialisten der einzelnen klinischen und
diagnostischen Fächer etabliert. Dieses Team hält regelmäßige
Fallbesprechungen ab, legt Qualitätsstandards fest und überprüft
regelmäßig die Ergebnisse. "Unter dem Motto 'Navigation statt
Odyssee’ soll die Frau, die eine Brusterkrankung hat, nicht von einem
Arzt zum anderen irren, sondern möglichst rasch und optimal betreut
werden", so der Vorstand des Zentralröntgeninstitutes, Univ. Prof.
Dr. Dimiter Tscholakoff. Die Forderung der modernen Medizin müsse
sein, so der Chef des Röntgeninstitutes, dass keine Brustoperationen
durchgeführt werden, bevor die Gewebsdiagnose feststeht. Letztlich
soll die Zahl der Operationen infolge einer gutartigen Veränderung zu
den operierten Carcinomen in einem tolerablen Verhältnis stehen.
(Schluss) bw
OTS0057 2003-09-30/10:11
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