Würschl: Auf Haiders Gesichtsverlust folgt blauer Identitätsverlust

"Ein Chamäleon mag die Farbe wechseln aber der Inhalt bleibt dennoch der gleiche: Gebrochene Wahlversprechen, Belastungen für die Bevölkerung Packeleien und Abfangjäger statt gehaltener Zusagen

Klagenfurt (SP-KTN) - "In welches Kostüm Haider und Co auch immer schlüpfen mag, ob es nun gelb-grün ist, längs- oder quergestreift, es ist und bleibt die gleiche Politik der gebrochenen Versprechen, die den blauen Weg in Kärnten kennzeichnet", stellte der Landesgeschäftsführer der Kärntner SPÖ am Sonntag fest und ergänzte:
"Ist es nicht ein Schuldeingeständnis vor dem Wähler, wenn Haider und CO soviele politische Böcke geschossen haben, dass sie sowohl die Parteifarbe als auch das Logo verleugnen muss? War nicht die Farbe blau im Jahr 1999 der FPÖ trotz Winters nicht zu kalt?"

LH Haider und Parteiobmann Strutz täten gut daran einen Handel für Seifenblasenmittel zu eröffnen, denn die Versprechen und Ankündigungen Haiders wären letztlich immer Seifenblasen, die nach dem Wahltag zerplatzen würden, oder am Dienstag das Papier nicht mehr wert seien, auf dem sie am Montag abgedruckt worden waren, so Würschl.

"Die Bilanz in Kärnten kann Haider auch in neuen Kleidern nicht wegwaschen: Kein Budget dafür offensichtlich einen gehörigen Skandal mit Steuergeldern in jenem Fußballverein, in dem er als Präsident agiert, ein geplatzter Kinderscheck, Chaos im Kulturbereich, Postenschacher und Packeleien wohin das Auge reicht. Schulklassen, die aus allen Nähten platzen, fehlende Nachmittagsbetreuung, mangelnde leistbare Betreuung generell und tausende Kärntnerinnen und Kärntner, die keinen Arbeitsplatz haben und nicht wissen, wovon sie leben sollen", sagte der SP-Landesgeschäftsführer und ergänzte: "Was zählt ist, was die Kärntnerinnen und Kärntner jeden Monat in der Brieftasche haben und da wurde politisch von Haider und Co viel verbockt, immerhin ist Kärnten bei der Kaufkraft Schlusslicht".

"Im Gegenzug dazu werden Millionen für Werbeinserate, die der Bevölkerung Sand in die Augen streuen sollen zum Fenster rausgeworfen", kritisierte Würschl scharf und ergänzte: "Die skandalöse Bilanz Jörg Haiders lässt sich Seitenweise dokumentieren und mit hunderten Beispielen untermauern, was wir in vielen Fällen auch tun werden. Die Bevölkerung hat sich aber ohnehin längst ein Bild der Haider'schen Seifenblasenpolitik mit Verschwendungscharakter gemacht. Jetzt braucht das Land Visionen, die nicht platzen und Handschlagsqualität, wie sie nur bei der SPÖ zu finden ist". (Schluss)

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