Onodi: Zukunft der Älteren Generation sichern - Tag der älteren Generation am 1. Oktober

Ende des "Ausspielens der Generation"

St. Pölten, (SPI) - Im Jahr 1991 wurde der 1. Oktober von den Vereinten Nationen als "Tag der älteren Generation" deklariert. "Unsere Senioren zählen bereits zu einer mehr als zwei Millionen Österreicher und Österreicherinnen umfassenden Gruppe - mit wachsender Tendenz. Trends zeigen, dass die künftigen PensionistInnen sich in ihrem Sozialisations-, Kultur- und Wertemustern ganz fundamental von jenen der gegenwärtigen älteren Generation unterscheiden werden. Unsere Senioren besitzen heute eine ungeheure Spannweite an Lebensstilen und verfügen in ihrem nachberuflichen Leben über ein enormes Freizeitpotential und ein höheres Aktivitätsniveau. Diese positive Entwicklung benötigt allerdings auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen - unsere ältere Generation braucht Sicherheit und Lebensqualität", so Niederösterreichs SP-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi.****

Senioren müssen als gleichberechtigter Partner in allen Bereichen der Gesellschaft mitreden, mitentscheiden und mitgestalten können. Unsere Senioren nehmen aber auch viele gewichtige Pflichten auf sich, ja sie sind eine Säule im Netzwerk unserer Gesellschaft. Damit sie das auch weiter können, sind eine Reihe von Maßnahmen erforderlich. "Vor allem geht es darum, die steigende Tendenz der Armut bei älteren Menschen in Österreich zu bekämpfen. Dazu gehört die langfristige Sicherung der Finanzierbarkeit des Pensions- und Gesundheitssystems ebenso wie die Beseitigung der Benachteiligungen von Frauen im Alter. Die jüngsten Maßnahmen der Bundesregierung sind nicht dazu angetan, diese Ansprüche zu erfüllen. Selbst KleinstpensionistInnen werden belastet, die Pensionen gekürzt, die persönlichen Gesundheitsausgaben steigen. Strikt abzulehnen ist daher das Vorhaben der Bundesregierung, eine ‚Alters-Klassenmedizin' mit altersspezifischen Beschränkungen beim Zugang zu medizinischen Leistungen einzuführen. Hier muss es auf Bundesebene eindeutig zu einer Trendumkehr kommen", so Onodi.

Spezielles Augenmerk ist auf die Situation im Betreuungs- und Pflegebereich zu richten, wo neue Konzepte notwendig sind, um die wachsenden Ansprüche und den Bedarf zu erfüllen. Beispielsweise gehören Modelle wie "Betreutes Wohnen" und ähnlich innovative Maßnahmen massiv gefördert und weiterentwickelt. "Hier sind wir in Niederösterreich bereits auf einem guten Weg, mehr als 100 Sozialzentren leisten hier bereits eine wichtige Arbeit - und jährlich werden es mehr", stellt die NÖ Gemeindereferentin hier den Kommunen ein gutes Zeugnis aus. "Als politische Forderung anlässlich des Tags der älteren Generation wünsche ich mir ein Ende des von der Bundesregierung angefachten ‚Ausspielens der Generationen'. Jung gegen Alt ist keine gangbare politische Diskussion. Ganz im Gegenteil müssen die vielen gemeinsamen Interessen, aber auch die gemeinsamen Verantwortlichkeiten in der Gesellschaft im Vordergrund stehen", so Onodi abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003