Deutscher Fernsehpreis an Christiane Hörbiger und ihre "Julia"

Wien (OTS) - Einer der größten Erfolge für Christiane Hörbiger und ihre Hauptrolle in der ORF-Koproduktion "Julia": Bei der großen Gala des 5. Deutschen Fernsehpreises im Kölner Coloneum wurde Christiane Hörbiger in der Kategorie "Beste Schauspielerin Serie" für ihre Darstellung von "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" mit dem begehrtesten Fernsehpreis im deutschen Sprachraum ausgezeichnet. Moderator Günther Jauch und das Publikum waren dennoch ein wenig enttäuscht, war doch die Grand Dame des österreichischen und deutschen Films diesem Hochglanzevent, bei dem sich das "Who is who" des deutschsprachigen Fernsehens traf, ferngeblieben. Ebenfalls nominiert, in der Kategorie "Bester Fernsehfilm", war Jo Baiers Historiendrama "Schwabenkinder", der allerdings leer ausging. ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, die ebenso wie der Kaufmännische Direktor Dr. Alexander Wrabetz und Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik bei der Gala in Köln anwesend war: "Ein großer Tag für eine große österreichische Künstlerin, ein großer Tag für den österreichischen Film und natürlich auch ein großer Tag für den ORF. Dass mit Christiane Hörbiger die zurzeit wohl bedeutendste österreichische Schauspielerin ausgezeichnet wurde, freut mich sowohl persönlich als auch beruflich, vor allem, weil wir sie für weitere Aufgaben in ORF-Produktionen gewinnen konnten. Dass mit Jo Baiers Fernsehfilm 'Schwabenkinder' eine weitere ORF-Koproduktion nominiert wurde, freut mich zumindest genauso, auch wenn der Film nicht gewonnen hat. Allein die Nominierung ist eine international bedeutende Anerkennung für die hohe Qualität österreichischer Filmschaffender und Schauspieler."

Christiane Hörbiger spielte sich mit für ihrer Rolle in "Julia", einer der erfolgreichsten TV-Serien der vergangenen Jahre, in die Herzen von Millionen Fernsehzuschauern. Die letzte Folge der fünften und damit letzten Staffel dieser ORF/ARD-Serie, die seit 1999 ein Millionenpublikum in Österreich und Deutschland begeisterte, war am 1. September im ORF zu sehen. Ab Ende dieses Monats steht Christiane Hörbiger gemeinsam mit Götz George bereits für die ORF-Produktion "Blatt und Blüte" vor der Kamera.

"Julia - Eine ungewöhnliche Frau" ist eine Koproduktion von ORF und ARD, hergestellt von DOR Film, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich.

Im Wettbewerb um den Titel "Bester Fernsehfilm" war Jo Baiers Historiendrama "Schwabenkinder" nominiert. Der mit Tobias Moretti, Jürgen Tarrach, Vadim Glowna und Hary Prinz ebenfalls topbesetzte Fernsehfilm über die Ausbeutung von Bauernkindern aus dem Alpenraum war eines der Highlights im diesjährigen ORF-Osterprogramm. "Schwabenkinder" wurde erst kürzlich zum 17. Prix Europa eingeladen.

"Schwabenkinder" ist eine internationale Großproduktion von epo-film Wien, FilmLine München und Media Fonds 1 München mit ORF, BR, SF DRS, SWF, ARTE und RAI Bozen, hergestellt mit Unterstützung von ÖFI, FFF Bayern, MFG Baden-Württemberg, Cine Tirol und Media Plus.

Der Deutsche Fernsehpreis, der aus den Auszeichnungen "Goldener Löwe" und "Telestar" hervorging, gilt als einer der renommiertesten internationalen Fernsehpreise und wird auch als "Deutscher Fernseh-Oscar" bezeichnet. Er wurde heuer in 26 Kategorien vergeben, darüber hinaus gab es einen Förderpreis und erstmals auch einen Publikumspreis.

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