Heinzl: Keine Kürzung der Wohnbauförderungsmittel des Bundes

Wohnen muss "leistbar" und "finanzierbar" bleiben

St. Pölten, (SPI) - "Ohne entsprechende Wohnbauförderungsmittel würden zukünftige Mieter, aber auch Häuselbauer, völlig dem freien Kapitalmarkt ausgeliefert werden. Zinserhöhungen und Verschlechterungen der Konditionen würden damit sofort und ungebremst auf die Mieter und Eigenheimbesitzer durchschlagen. Ohne entsprechende Geldmittel würden weiters Zinsstützungen nicht mehr finanzierbar sein, was ebenso Rückzahlungsraten und Mieten verteuern würde. Nicht nur gäbe es einen Einbruch bei den Neubauten, ebenso kämen auf die niederösterreichische Bauwirtschaft und die Gewerbebetriebe schwere Zeiten zu - denn nicht weniger als 30.000 Arbeitsplätze hängen alljährlich vom kommunalen Wohnbau ab", wendet sich der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl gegen das kolportierte Vorhaben von Finanzminister Grasser, die Wohnbauförderungsmittel des Bundes massiv zu kürzen.****

Der kommunale Wohnbau ist der Garant für leistbares Wohnen in Niederösterreich. Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen und darf nicht einfach dem auf Gewinnmaximierung ausgerichteten freien Markt überlassen werden. Vor allem junge Familien sind hier auf Unterstützung der Wohnbauförderung angewiesen - die ersten "eigenen vier Wände" stellen ohnehin viele vor große finanzielle Herausforderungen. "Grassers Kürzungspläne würden eine ‚Lahmlegung' des Wohnbaus in ganz Österreich bedeuten, Wohnen würde extrem teurer werden. Nach den Plänen der Regierung, die Gemeinnützigkeit der Genossenschaften abzuschaffen, sind die Kürzungspläne ein erneuter Anschlag auf die Interessen der Menschen", so Heinzl weiter.

"Ich denke, dass sich die Verantwortlichen im Land NÖ dieser Problematik wohl bewusst sind. Vor allem auch die VPNÖ-Regierungsmitglieder sind aufgerufen, hier bei ihren Parteikollegen im Bund für die ungekürzte Beibehaltung der Wohnbauförderung einzutreten. Wer spekulieren will, der soll an die Börse nach Wien gehen, aber nicht in die Börsen der nö. Wohnungssuchenden greifen - Wohnen darf in Zukunft nicht zum Luxus werden", so Heinzl abschließend.
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